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 Haus Mond- Lange Brücke

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Hikari Kamikizu

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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Do Jan 20, 2011 10:54 pm

Hikari sah ihn unsicher an. Ja, wer war ihr Ziehvater eigentlich?
„Ich denke nicht, dass du ihn kennst, er ist eigentlich recht zurückgezogen. Yukito… seinen Nachnamen hat er mir nie erzählt“, lächelte die Weiße bitter, denn eigentlich konnte sie keine Nachforschungen machen, ihr Vater hatte viele Geheimnisse vor seiner Adoptivtochter.
Als die roten Augen zu ihm aufsahen, weiteten sich entsetzt. Seine Augen… was war das nur für ein Gefühl?
„Nh… mh…“, Hikari krallte sich in ihren Oberarm, um ein seltsames Verlangen zu unterdrücken. Verzweifelt kniff sie ihre Augen zusammen und drückte sich an den Baumstamm, um das zu unterdrücken, das Kaname nur zu gerne an die Kehle gesprungen wäre. Es war weniger Angst vor ihn, als die Angst vor sich selber. Allerdings, je schlechter es ihr ging, umso mehr kämpfte sie.
„Das ist nicht wahr!“, meinte die Weißhaarige aufbrausend und sah ihn verletzt an. Wie konnte er sowas nur sagen? Dabei konnte er Toga Yagari kaum kennen!
„Ihr seid kein schlechter Umgang, weil du nett bist… und traurig… und auch Yagari-san kann genauso nett wie fies sein“, verteidigte Hikari beide und stand schwankend auf. Irgendwie kochte ihr Blut, ihr dürstete nach etwas, das sie nicht haben durfte.
„Iia!!“, verneinte sie schon beinahe verzweifelt und schüttelte den weißen Kopf. Warum sollte ausgerechnet ein Albino Angst vor roten Augen haben?
„Ich sehe mich doch selbst jeden Tag im Spiegel, warum sollte ich Angst vor roten Augen haben?“, rief sie ihm entgegen und hielt sich den Bauch. Es war unklar, ob er schmerzte, Hikari wusste nur, dass ihr übel war. Unglaublich übel. Das alles hatte nur Kanames Blick ausgelöst. Auf frischer Tat ertappt sah die junge Kamikizu zur Seite. Und wenn er sie umgebracht hätte? Wie wäre die Welt dann ohne sie gelaufen?
Vielleicht hatten Yuuki und Hikari dieselbe Vergangenheit. Aber das Aufeinandertreffen mit diesem Irren war nicht das Entscheidendste für das Mädchen. Allein ihre Herkunft würde zu einer Kette am Knöchel werden.
Als er allerdings näher kam, drückte sich die Schülerin mehr und mehr an den Stamm. Ihr Herz begann zu rasen, das Blut schoss ihr in die Wangen. Ihre Reaktion war unglaublich. Als wäre sie auf ihn allergisch.
Seine Körpersprache machte Hikari in der Tat etwas Angst, aber seine Worte beruhigten sie wieder, ließen sie sogar sanft schmunzeln.
„Woher willst du wisse, dass ich sie nicht wissen will? Du kennst mich schließlich kaum“, die Kamikizu empfand keine Angst. Wobei sie sich schon immer etwas vor Kaname gefürchtet hatte.
Denn, wie genau in diesem Moment, war er zu netten und zu einfach nur unheimlichen Worten fähig. Beides ergab eine Mischung, die einen verunsicherte, denn man wusste nie, was gerade in seinem Kopf vorging.
„Es ist nicht fair, dass du sowas nettes zu mir sagst… weil ich nicht weiß, ob du es zur jeder sagst…“, dies hatte wohl etwas mit Vertrauen zutun. Aber die Kamikizu vertraute wirklich schwer… vorallem guten Schauspielern.
Als er aber dabei war, zu gehen stockte ihr der Atem, ja, sogar die roten Augen weiteten sich entsetzt. Natürlich, was hatte sie sich anderes erwartet? Nach netten Worten würde er sie fallen lassen, wie eine heiße Kartoffel.
Schnell lief die Schülerin dem jungen Mann hinterher und krallte sich in seinen Ärmel.
„Mit anderen Worten: Du aber wärst erfreut?“, fragte die Weiße lieb lächelnd und sah zu ihm auf. Eigentlich war es doch so, richtig? Er meinte, nur die anderen wären nicht erfreut, nicht aber er.
„Um ehrlich zu sein..“, stotterte sie etwas leise, da sie wusste: Für dieses Kommentar war sie etwas spät dran.
„.. blaue Rosen würden dir viel besser stehen“, lächelte Hikari und dachte, ihn damit zum Stehen gebracht zu haben.
„Denn sie sind ebenso einsam, traurig und wunderschön…“, meinte sie nachdenklich und musterte ihn. Eigentlich wollte sie noch so vieles fragen, da konnte er doch nicht einfach verschwinden!
"Sie schlafen, ebenso wie wir im Mondlicht der Ewigkeit,
Können wir denn jemals erwachen, aus diesem Traum, so endlos?
Denn ich kann es kaum erwarten, zu kosten, die Frucht der Sünde,
Weil auch ich auf den Moment warte, indem ich deine Lippen liebkos´"
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Kaname Kuran

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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Fr Jan 21, 2011 8:37 pm

Kaname sah ihren verunsicherten Blick, sprach sie darauf aber nicht an.
"Ich weiß auch nicht, ob ich ihn kenne, aber ich kann es ja herausfinden... Yukito sagst du also... So schwer kann das nicht sein." Kaname würde später den Rektor aufsuchen und ihn nach Hikaris Retter ausfragen. Aber warum? Warum wollte er das nur wissen? Er kannte dieses Mädchen doch kaum.
Der Reinblüter sah die Angst in ihren Augen. Was konnte er machen, um sie zu beruhigen? Er hob die Hand und legte sie dem Mädchen an die Wange. "Doch. Das sind wir. Ich sollte dir gar nicht zu nahe kommen. Ich kann dir genau so schlimme Dinge antun, wie Yagari-sensei... oder der Irre. Unterschätze mich nicht." Er kam ihrem Gesicht so nahe, dass sich fast ihre Nasenspitzen berührten. "Und glaub nicht, dass so jemand wie Toga Yagari nett ist. Er tut nur seinen Job... als 'Polizist'." Dann wich er wieder zurück. Der junge Mann verzog genervt das schöne Gesicht. "Lüg mich nicht an. Ich kann doch die Angst in deinen Augen sehen." Er schloss die Augen. Seine Lippen verzogen sich zu einem schiefen neckenden Lächeln. "Ja, nur dass deine Augen nicht den gleichen Ausdruck haben... Nicht so voller Gier und Besessenheit. Ich sehe diese Angst nicht nur in deinen Augen, Hikari-chan." Es war das erste mal, dass er sie mit Vornamen ansprach. Der Reinblüter schüttelte den Kopf. "Wir sollten reingehen. Es fängt gleich an, zu regnen und deine Kleidung weicht noch durch." Ein Mädchen, dessen durchnässte Kleider an seinem Körper kleben, waren das Letzte, was der Reinblüter jetzt brauchen konnte. Er antwortete auf ihre Frage. Sein Gesicht war eine ausdruckslose Maske. In den vergangenen Jahren hatte er sich an seinem Pokerface üben können. "Weil ich weiß, dass es dich verschrecken würde. Und du kennst mich auch kaum. Du kennst nur die Gerüchte über die Night-Class, die sich die Day-Class und die Bewohner der Stadt ausmahlen." Mehr sagte er zu dem Thema nicht. Er stellte zufrieden fest, wie die Day-Class Schülerin auf seine Nähe reagierte. Menschen waren so leicht zu beeinflussen. Alle Menschen... bis auf die Hunter. Bei ihrem verwirrten Gesichtsausdruck lachte er. "Du findest mich seltsam, nicht wahr? Ich kann durch einfache Worte bewirken, dass du Gänsehaut bekommst. Ich könnte dir ein wenig Rhetorikstunden geben. So etwas kann durchaus nützlich sein." Er zwinkerte ihr zu. Dies war eine indirekte Einladung an sie, sich wieder mit ihm zu treffen. Ihre Nähe tat ihm gut. Zwar nicht so, wie bei Yuuki, bei der er einfach er selbst sein konnte, aber er konnte hier unbeschwert sein. Ich sage das nicht zu jeder, weil ich mich bisher mit keiner Day-Class Schülerin außer mit dir richtig unterhalten habe. Und ich hätte das auch nicht getan, wenn ich mehr mit ihnen sprechen würde. Sie sind einfach nicht so interessant wie du... Sie haben keine so interessante Vergangenheit... und sie sind lange nicht so mutig, mir zu wiedersprechen, was du getan hast." Er lächelte sie aufmunternd an. Er musste sie ablenken, damit sie dem Geheimnis nicht zu nahe kam, denn das würde sie.
[@Hikari: gute Schauspieler? Hältst du Kaname für einen?] Als sie sich an seinem Ärmel festkrallte, sah er sie fragend an? "Was ist denn, Kamikizu-chan?" Er grinste sie an. "Nunja, es ist abwechslungsreich, mit dir zu reden. Außerdem soll ich ja den Day Class Schülerinnen Nachhilfe geben." Er zwinkerte ihr zu und ging weiter. Er sah sie überrascht an. "Meinst du? Zu schade, dass hier im Garten des Hauses Mond keine angepflanzt sind. Und sie blühen zu dieser Jahrzeit nicht." Er zog die Augenbrauen hoch. "Wie kommst du darauf?" Wunderschön... Sie ist also auch eine von diesen Schwärmerinnen. Als sie mit dem Gedicht anfing, blieb er stehen und lauschte ihrer zarten Stimme. Er sah zu Boden. "Das Gedicht ist sehr schön... Kommt es aus deiner Seele?" Der letzte Vers hatte ihn aufschauen lassen. Er blickte ihr zärtlich in die Augen. Vor seinen Blicken färbten sich ihre Haare braun und ihre Augen wurden rötlich braun. Auch ihre Gesichtszüge erinnerten ihn immer mehr an Yuukis. Was war nur mit ihm los?
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Hikari Kamikizu

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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Sa Jan 22, 2011 12:20 am

Hikari lächelte sanft zu Kaname auf.
„Es ist schon in Ordnung, ich habe beschlossen, meine Vergangenheit ruhen zu lassen“, meinte das Mädchen stark, denn sie hatte ja Zeit genug, sich damit abzufinden. Während sie neben ihm herging sah sie auf den Boden.
„Weißt du, es gibt Menschen, die sind weniger menschlich und es gibt Tiere, die sind viel menschlicher“, versuchte die Kamikizu zu erklären, da sie dachte, er redete einfachen Unsinn.
„Und so wie du dich verhältst, bist du ganz in Ordnung“, schmunzelte die Weiße zu ihm hoch, wahrheitsgemäß, Hikari dachte nicht daran, andere anzulügen. Es war nicht fair von Kaname, sich mit diesem Irren zu vergleichen. Immerhin hatte das Monster sie sofort angegriffen, Kaname tat aber nichts.
„Man kann vieles verzeihen, solange man nur will“, laut Hikari war alles nur eine Frage des Willens und sie hatte Willensstärke.
Überrascht horchte sie auf, als er ihren Namen sagte.
„Also… Angst… ich meine, nicht jeder ist gut, aber auch nicht richtig böse, also ist es in Ordnung sich immer etwas zu fürchten, aber man sollte stets vertrauen“, meinte die Weiße nachdenklich und sah in den Himmel. Eigentlich wollte sie glauben, dass jeder etwas Gutes an sich hatte, aber meist war sie bei diesen Gedanken auf die Schnauze gefallen.
„Wo rein?“, fragte die junge Schülerin verwirrt, da sie sich nicht vorstellen konnte, wo sie hin sollten. Im Haus Mond brannte doch noch Licht, nicht wahr? Die anderen würden sie bemerken und so konnte der junge Kuran doch Ärger bekommen, nicht wahr?
Nervös spielte sie mit einer Strähne ihres weißen Haars. Erst jetzt bemerkte Hikari, dass sie eigentlich eine große Belastung für beide war… Seufzend sah sie auf den Boden. Wie konnte sie nur so egoistisch sein und ihn einfach vom Gehen abhalten?
„Ich weiß, warum Gerüchte so heißen, wie sie heißen, darum will ich ihnen keinen Glauben schenken und die betreffende Person direkt fragen, wenn du es mir erlaubst“, protestierte sie etwas murmelnd, da es sie noch etwas im Schuh drückte. Niemals wollte sie eine Last sein, oder ähnliches, aber je länger sie auf dieser Schule ist, desto mehr fällt ihr auf, dass sie niemanden etwas Gutes tut, mit ihrer Anwesenheit.
„Ich finde dich nicht seltsam, ich hab nur so ein seltsames Gefühl im Bauch“, meinte sie leise und schluckte hart. Eigentlich jammerte das Mädchen nur gerne und es war kaum halb so schlimm, also lächelte sie schon bald wieder.
„Mathe reicht zwar, aber Rhetorik nehme ich auch“, lächelte das Mädchen offen. Eigentlich konnte es ja nicht schaden, nicht wahr? Aber Hikari war wohl zu dumm, zu verstehen, dass er indirekt um ein weiteres Treffen fragte, oder bat. Der weiße Kopf war eben nicht gefüllt mit Intelligenz, aber eines wusste er bestimmt: So konnte sie die Night-Class weiterhin studieren! Das war natürlich ein wirklich toller Deal!
Hikari lauschte aufmerksam seinen… Kompliment. Nunja, es stellte sie zufrieden, um ehrlich zu sein, denn sie hatte schon die schlimmsten Befürchtungen…
[Nein, nicht wirklich, aber er ist meistens ein richtig guter^^]
Sein fragender Blick war ihr nicht entgangen.
„Du kannst mich ruhig wieder beim Vornamen nennen“, antwortete die Schülerin nur lächelnd und ließ nach einer Weile seinen Ärmel los.
Kichernd folgte sie ihm weiterhin, er schien nicht ganz zu verstehen.
„Sagen wir es so, ich mag Blau eben. Also sind sie wunderschön. Aber Blau ist doch auch die eiskalte Farbe und Eis kann nicht mit Liebe, also nicht mit Feuer, existieren, darum ist es einsam“, erklärte sie, so wie Hikari sich das eben gedacht hatte und tippte sich nachdenklich an ihr Kinn.
„So? Wann blühen sie denn?“, fragte sie neugierig, denn eigentlich hätte sie gerne eine blaue Rose gesehen. Sie hatte sie nur im Fernsehen oder in Büchern gesehen, aber nie in der Natur.
Das sonst blasse Gesicht errötete etwas…
„Nunja… ich neige dazu, zu passenden Momenten urplötzlich eine Idee für ein Gedicht zu entwickeln“, lächelte Hikari leicht, da es manchmal wirklich ein Graus war, da sie sich kaum ordentlich konzentrieren konnte. Aber es freute sie, dass es ihm gefiel.
„Tja, das sind eben Gedichte von mir!“, lachte die Arrogante leise auf und rieb sich stolz ihr Näschen. Doch bald ließ sie die Arme hängen.
„Nein, ich fand es nicht sonderlich gut“, meinte sie nur enttäuscht und sah in Kanames seltsam zärtlichen Augen. Ob ihm etwas fehlte?
„Du sprichst immer, welch Sünder du doch seist, aber niemand ist rein, wen willst du mit deinen befleckten Händen noch beschmutzen? Ich denke, die Sünde macht uns menschlich und nicht die Tat. Der Grund für die Tat spiegelt unsere Seele wieder und nur dann weiß man, ob man ernsthaft unrein ist und selbst dann kann man sich wieder reinwaschen“, lächelte die Weiße, denn trotz weißem Haar, war auch sie nicht rein.
„Denn es ist so einfach, ein reines Papier zu verunreinigen. So einfach, dass es unmenschlich ist, ein Papier davor schützen zu wollen, beschmutzt zu werden, weil man es niemals schützen kann.“
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Kaname Kuran

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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Sa Jan 22, 2011 9:12 am

Er schloss die dunklen Augen. "Hast du das wirklich? Überleg doch. Ich könnte dir helfen, mehr herauszufinden. Ich habe gute Kontakte. Und du hast das Recht, zu erfahren, wo du wirklich herkommst." Seine Worte waren nachdenklich. "Ich könnte morgen mit dir auf die 'Polizeiwache' gehen, auf der auch Toga Yagari stationiert ist." Es wäre gefährlich für den Reinblüter, sich zwischen so vielen Vampire Huntern aufzuhalten. Doch Hakari würde er es tun. Der junge Mann sah nachdenklich zum Himmel. "Der Irre, dem du begegnet bist, ist deiner Meinung nach vermutlich der animalische Mensch. Und man könnte einen Hund... oder einen Affen als menschliches Tier bezeichnen. Du hast Recht." Aber der Level-E war gar kein Mensch mehr gewesen. Dies verschwieg er ihr jedoch. "Da hast du auch Recht. Allerdings empfindest du das nur so, weil ich mich hier auf dem Schulgelände möglichst... höflich und... zuvorkommend verhalte." Oder menschlich. Er lächelte und lehnte sich an einen alten Baum. "Ich kenne einige Ausnahmen. Und du solltest dir immer gut überlegen, wem du vertraust." Er legte die Hand an den Baumstamm und fuhr mit den Fingern die Rillen in der Rinde nach. "Vielleicht in das Haus Mond? Sag mal, kannst du durch Fenster im ersten Stockwerk klettern? Ich möchte möglichst verhindern, dass du jemandem wie Zulirana-san oder Hanabusa-kun begegnest. Das würde für dich nicht sehr schön enden." Er beobachtete ihre Reaktion genau. "Frag die betreffenden Personen nicht." Es war kein Vorschlag. Er gab ihr keine Wahl. Und er begründete seine Aussage nicht. Als sie sagte, dass sie ein seltsames Gefühl hatte, sah er sie schweigend an.
"Beschreibe mir bitte das Gefühl." Der Reinblüter lächelte sie charmant an. Er grinste breit. "Aber ich werde nicht jeder Day-Class Schülerin Nachhilfe geben. Da würde ich ja gar nicht mehr ins Bett kommen." Er lachte leise und melodisch auf. Als sie ihm antwortete, lächelte er. "Danke sehr... Hikari-chan." Als sie seinen Ärmel losließ, strich er kurz mit der Hand darüber. Als seine Hand wieder vom Ärmel glitt, war dieser wieder makellos. Nicht mehr zerknittert. "Blau? Interessant. Es ist immer schön, wenn der Himmel sich abends dunkelblau verfärbt. Und du setzt die Liebe mit Feuer in Verbindung? Und ich bin nicht einsam. Ich liebe auch." Dass er soetwas einem Mädchen sagte, wunderte ihn. Normalerweise war er bei solchen Themen nicht so offen.
Er lächelte amüsiert. "Rosen blühen im Sommer. Da bildet die Blaue Rose keine Ausnahme." Er neigte respektvoll den Kopf.
"Und jetzt ist der richtige Moment. Der Moment, in dem du es mir vortragen kannst. Weshalb fandest du es nicht so gut?" Er nahm ihr Kinn und hob es hoch. "Du machst dir zu viele Gedanken." Er sah sie durch halb geschlossene Augen an. "Das hast du sehr schön gesagt. Langsam glaube ich, du brauchst keine Rhetorikstunden." Vor ihm blitzte wieder Yuukis Gesicht auf und er erschauderte.
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Hikari Kamikizu

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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   So Jan 23, 2011 12:42 am

Hikari stutzte, seufzte leise und sah ihn an.
"Ja, es wäre schon interessant, aber was habe ich davon? Es wird mir wohl kaum für die Zukunft weiterhelfen", lächelte die Angesprochene lieb, wobei sie es schon gerne wüsste.
"Aber gerne, ich würde es wirklich gern erfahren", denn die Unwissenheit tat ihr weh und das zeigte sie auch, anhand ihrer roten Augen. Sogleich horchte das Mädchenaber auf.
"Wirklich?", strahlte sie, obwohl sie das schon oft gesehen hatte, die Polizeiwache...
"Das ist schon sowas wie mein zweites Zuhause", kicherte die Weiße frech und musterte Kaname etwas verlegen.
Stumm stimmte Hikari ihrem Begleiter zu, wie man Tiere und Menschen nennen konnte, soweit hatte sie wohl noch nicht gedacht. Aber er hatte recht. Natürlich wusste sie nicht, dass der Angreifer damals gar kein Mensch war. Vermutlich war sie deswegen so nachsichtig.
Verwundert, ja, schon beinahe entsetzt sah die Hikari den großen Mann neben sich an. Wie meinte er das genau?
"Dann zeig mir bitte den echten Kaname... Ich weiß, wie Menschen sein können, ich will den Kaname kennen lernen, so wie er ist und nicht so, wie ich ihn haben will, oder er sein will!", meinte Hikari entschlossen, wobei sie Angst davor hatte und sogar leise zitterte. Die Kamikizu hatte meist keinen Grund, sich zu verstecken. Auch, wenn sie manche Eigenschaften an sich hasste, so mochte sie sich doch so, wie sie war und sie versuchte, mit so vielen Menschen wie möglich klar zu kommen, auch, wenn das natürlich meist scheiterte.
Geduldig sah sie ihm zu, wie er sich um den Baum kümmerte.
"Also ist das eine indirekte Bitte, dir zu vertrauen? Ich gehe nämlich nur auf die Zimmer von jemanden, denen ich auch vertraue", lächelte die Weiße frech, denn sie wollte ihn mit seinen eigenen Waffen schlagen.
"Nein, ich kann akzeptabel gut klettern, aber ich bin mir sicher, ohne viel Unterstützung werde ich es nicht schaffen, tut mir leid", kicherte die Schülerin leise und kam ihm etwas näher. Nervös kratzte sie sich ihre Pulsadern. Eigentlich dachte sie, es würde nicht schön enden, weil es Zeugen und Hanabusa und das andere Mädchen wahrscheinlich Petzen waren. Also dachte sie nicht weiter darüber nach.
Unangenehm zuckte Hikari zusammen, als er darum bat, das Gefühl zu beschreiben.
"Es fühlt sich seltsam an, es brennt in meinen Adern und ich habe das Gefühl... entweder laufen zu müssen, oder...", eigentlich wollte sie es nicht sagen, denn das entsprach nicht ihrem Charakter. Er könnte sie für verrückt halten und das könnte mehr als nur unangenehm für sie werden.
"Also... ich denke, Begierde und Liebe kann man ganz gut mit Feuer beschreiben. Vorallem, wenn sie immer so beschrieben wird, wie in diesen Romanen", wovon Hikari soeben sprach, war die Tiefer der Begierde und wie schrecklich es sein konnte, ihr zu widerstehen.
"Natürlich liebst du", kicherte das Mädchen leise, da es ihr so vorkam, als wäre Kaname in Sachen liebe in Babyschuhen.
"Jeder liebt, oder begehrt, wobei manchmal ein Unterschied ist und manchmal nicht", leise seufzend sah die Verträumte in den Nachthimmel. Ja, er war wirklich wunderschön, als könnten sie das weite All auch ohne Fernrohr sehen.
Als er sie auf ihr Gedicht ansprach, sah sie nur auf den Boden. Allerdings musste sie ihn ansehen, da er ihren Kopf anhob. Natürlich errötete sie etwas, verzog aber sonst keine Miene.
"Weil ich mein Herz schreiben lasse und mein Herz ist nicht rein und weil Begierde keine sehr schöne Sache ist", lächelte sie, etwas fech, da Kaname ebenfalls von Sünde und Unreinheit sprach, zumindest gerne.
Aber dass sogar Kaname-senpai persönlich meinte, dass es ihm gefallen hatte, lies eine Gänsehaut über Hikaris blasse Haut tanzen. Wenn er es nicht ernst meinte, war es zumindest gut gelogen.
"Und ich bin mir sicher, der wahre Kaname-senpai könnte mich nicht mehr verschrecken, weil den Teil, den wir der Welt zeigen, ist doch eigentlich immer ein kleiner Teil von uns. Um gütig und geduldig zu sein, braucht man viel Kraft und ich denke, du hast die Kraft, warum sollte der wahre Kaname, also schlimmer sein?", natürlich wusste die Kamikizu, dass er ihn nicht ohne Grund versteckte.
"Aber wenn du dir eine Maske aufsetzt, heißt es in den meisten Fällen, dass du Angst vor dir selbst hast und wegläufst. Ich denke, dass es in Ordnung ist, sich anderen so zu zeigen, wie man wirklich ist, denn eigentlich haben wir alle viele Gesichter, also musst du nichts vertecken und ich flehe dich an, verstecke den wahren Kaname nicht vor mir", die Neugierige hatte großen Drang, ihn kennenzulernen, wie er wirklich war, denn es war ein Abenteuer, sie wollte wissen, wie Menschen sein konnten. Dabei fiel ihr kaum auf, dass sie ihn einige Male Kaname genannt hatte, einfach so. Auch Hikari versteckte sich gerne...
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Kaname Kuran

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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   So Jan 23, 2011 12:06 pm

"Du irrst dich, Hikari-chan. Du wirst eine Familie haben." Kaname lächelte sie nett an. "Dann treffen wir uns morgen nach deinem Unterricht vor dem Tor zum Haus Mond... Und bitte versuch, ungesehen zu bleiben. Ich kann da keine Day-Class Schülermeute gebrauchen." Er lachte amüsiert auf.
Der Reinblüter seufzte. "Ich kann ihn dir nicht zeigen. Sonst würde ich gegen die Regeln der Schule verstoßen. Mehr darf ich dir nicht dazu sagen." Als er merkte, wie sie zitterte, legte er ihr beruhigend eine Hand auf die Schulter. "Bitte verzeih mir. Aber ich kann daran nichts ändern." Und er wollte nicht, dass das Mädchen seine bestialische Seite kennenlernte. "Ich möchte nicht wirklich, dass du mir vertraust. Du solltest lieber immer vorsichtig sein. Aber wenn du mir vertrauen musst, um mich in mein Zimmer zu begleiten... Nur zu." Bei ihrer Rede kicherte er leise. "Ich kann dir helfen, Hikari-chan. Es dürfte nicht allzu schwer sein, dich ein halbes Stockwerk hochzuheben. Und den Rest schaffst du sicher allein." Und wenn alle Stricke reißen würden, würde Kaname sie auf dem Rücken hochtragen. Er stellte sich diese Art, in sein Zimmer zu kommen, ziemlich witzig vor. Er sah sie amüsiert an. Ihre Reaktion war nicht seltsam. Es war einfach ihr Instinkt vor einem Raubtier wie ihm davonzulaufen. "Oder was?", fragte er sie neugierig.
Der junge Vampir sah sie nachdenklich an. "Ja, gut erkannt. In Romanen wird so etwas immer sehr übertrieben. Dort wird Begierde immer mit Liebe in Verbindung gebracht. Ich sehe das anders." Sein Lächeln verschwand. "So natürlich ist das nicht. Es gibt den großen Unterschied zwischen lieben und verliebt sein." Er sah in den dunklen Himmel. "Aus dem Herz zu schreiben ist eine sehr schöne Art, seine Gefühle zu übermitteln... Das ist ein weiterer Grund, warum ich nicht dichte. Ich kann es mir nicht erlauben, meine Gefühle zu verraten. Dies macht einen schwach." Er seufzte und sah sie wieder sanft an. "Du kannst es dir erlauben. Weil dir niemand etwas Böses will." Fragen zu diesen Worten würde er nicht beantworten. Und das würde sie spüren. Der Reinblüter lächelte bei ihrem Kompliment. "Ich danke dir. Aber du musst sehr mutig sein. Der 'wahre Kaname' ist nicht annähernd so freundlich, wie er dir hier begegnet und der 'wahre Kaname' ist überaus mächtig... und gefährlich." Dies sagte er mit einem gefährlichen Glitzern in den Augen.

[Ich würde vorschlagen, dass wir beim nächsten Post zum Haus Mond gehen.]
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Nami

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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Sa März 19, 2011 3:29 pm

[First Post]

Die kalten Hände des Mädchens umklammerten den metallenen Griff des Schrims, den sie zwischen ihren Fingern hielt. Der Regen prasselte scheinbar unaufhörlich auf den wasserabhaltenden Stoff über ihrem Kopf und auf eine schier unheimliche Weise wirkte dieses klopfende Geräusch merkwürdig angenehm auf ihre sonst so verbissene Art. Nami war noch nicht sehr lange hier und es war erst ein paar Minuten her, seitdem sie das Gebäude der Night Class verlassen hatte, um sich etwas Ruhe zu gönnen. Nun gut, dieser dauerhafte Regen war schon ein wenig unangenehm, doch da es bereits seit einer ganzen Weile wie aus Eimern goss, war die Brücke zu dem Gebäude wie ausgestorben. Nami hatte dies für sich ausgenutzt und schnellsmöglich die Gelegenheit ergriffen, sich auf dem etwas höheren Geländer der Brücke niederzulassen. Zwar war sie ein wenig feucht, doch es machte ihr in diesem Moment nur wenig aus. Langsam wandte sie den Kopf in Richtung des wolkenverhangenen Himmels und dachte über die vergangenen Tage nach. Besonders glücklich, hier zu sein war sie nicht, doch eigentlich ließ es sich doch ganz gut aushalten. Zumindest Ruhe und eine Art persönlicher Frieden waren ihr hier vergönnt. Nach einer kleinen Weile fingen die Beine des Mädchens an ein paar Zentimeter über dem Boden hin und her zu schwanken und durch des strömenden Regen erklang eine gedämpfte leise Melodie, die sie ruhig vor sich hinsummte.
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Rima
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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Di März 22, 2011 4:12 pm

cf: Rimas Zimmer

Es war dieses Gefühl, welches Rima nach draußen zog. Die Nacht schien bald in ihrem vollem Glanz zu stehen und die Honigblonde genoss die wenigen kühlen Strahlen des Mondlichtes, welches hinter dem Wolkenverhangenem Himmel hervorlukte.
Unter dem schwarzem Regenschirm, welcher ungewöhnlich graziel von der Vampiresse gehalten wurde, schimmerte ihre Haut wie eiskalter, blasser Marmor hervor.
Zaghaft setzte die junge Touya immer wieder zum Schritt an, schloss ab und zu genüsslich die Augen und ließ sich nicht von dem unaufhörlichem Regen, der auf ihrem Schirm niederprasselte, beirren.
Sometimes life feels just like rain, 'cause you never know, when it's gonna fall down on you. Diese unnachgiebigen Zeilen hallten in ihrem Kopf wieder.
Wie hieß das Lied, von welchem sie diese Zeilen nahm? Wish you well, oder so. Dem Radio hatte Rima noch nie gerne zugehört. Auf einmal drangen andere Töne an ihre Ohren. Melodische. Schnell und entschlossen öffnete sie ihre eben geschlossenen Augen wieder und erblickte eine Gestalt, am Rande der Brücke. Die sensible, sehr leise Melodie erklang nun deutlicher und Rima tat einen Schritt auf die unbekannte Silhouette zu. Die Umrisse verdeutlichten sich und der Vampiresse wurde klar, das die vermeindlich unbekannte Person ein Vampir aus ihrer Klasse war. "Guten Abend." sagte sie, wie immer monoton. Die Langeweile in ihrem Zimmer hatte schon fast wehgetan und da Shiki anscheinend kein Interesse besaß, mit der Honigblonden Vampiresse zu sprechen, war andere Gesellschaft nicht das Schlimmste. Selbst wenn es sie nervte, überhaupt mit jemand anderem als Shiki im moment zu reden. Es war einfach so, das Rima am frühem Abend schlecht gelaunt war.

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Pocky...?
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