Cross-Akademie

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 Haus Mond- Lange Brücke

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BeitragThema: Haus Mond- Lange Brücke   Fr Okt 08, 2010 12:21 pm

...
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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   So Dez 12, 2010 2:57 pm

Auf der Brücke von Haus Mond blieb die blondhaarige Stehen und schaute sich das Wasser an. Mit einer kurzen Handbewegung strich sie die Haare aus dem Gesicht und betrachtete sich im Wasser.
'Diese Loui, ist mir nicht gerade symbatisch. Sie ist so Aufmerksamkeitsdrustig.'
Mit einem leicht genervten Blick schaute sich die Vampiresse um.
Sie dachte sie hätte Stimmen gehört. Mit erhobener Stimme sagte sie dann. "Wer ist da?" Doch es antwortete ihr keiner. Sie schaute immer noch etwas unsicher herum, doch fand auch niemanden, der einer Menschenstatur ähnlich sah.
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Kaname Kuran

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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Di Dez 21, 2010 9:22 am

Kaname ging mit langsamen Schritten über die lange Brücke auf das Haus Mond zu. Er kam gerade von einem Treffen mit dem Senat. Der Blick des Reinblüters schweifte durch die Gegend. Plötzlich fiel ihm vor sich eine zierliche Gestalt auf. Wer ist das?, fragte er sich. Er sah genauer hin. Ein Day-Class Schüler konnte es nicht sein, da es ihnen nicht erlaubt war das Gelände des Hauses Mond zu betreten. "Wer ist da?", hörte er die Stimme des Mädchens, das dort stand. Es war Ruka. Kaname ging zu ihr. "Guten Tag Ruka-san. Ich bin es bloß."
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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Mi Dez 22, 2010 3:07 pm

Aus der Dunkelheit kam eine Gestalt, sie bewegte sich sehr Vampirisch und Ruka überlegte, wenn sie alles im Gemeinschaftsraum gesehen hat. Also konnte es nur.. "Oh...Kaname-senpai. Ich dachte du wärst ein Day-Class Schüler, das tut mir leid!", sagte die Vampiresse mit sehr viel Respekt vor ihm.
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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Mi Dez 22, 2010 3:52 pm

Er trat vor sie. Vermutlich hatte der Reinblüter sie erschreckt. Ein Lächeln huschte über sein Gesicht. "Keine Sorge, Ruka-san. Der Torwächter lässt die Day-Class Schüler nicht so leicht herein." Er erinnerte sich an den Wechsel abends. "Naja, einige der Mädchen sind ziemlich hartnäckig." Er sah sie noch einmal kurz. "Ich gehe jetzt in das Haus Mond. Bis bald." Er deutete ein leichtes Nicken an.

tbc. Eingangsbereich des Hauses Mond
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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Di Jan 11, 2011 9:18 pm

[First Post]

Da es ihr etwas zu langweilig im Haus Sonne wurde, hatte das Mädchen beschlossen, sich - wieder einmal - in das Haus Mond zu begeben, sollte sie soweit kommen. Als sie ihr Haus verlassen hatte, hatte sie sich über den Campus geschlichen, bis hin zur Brücke des Haus Mondes. Ihr Herz schlug schneller, je näher sie dem Haus kam. Es sah von weiten viel attraktiver aus, als das Haus Sonne, was seltsam war. Natürlich, die Night-Class war eine Elite, aber so hin und weg waren sie nun auch wieder nicht.. wie Hikari fand. Eigentlich begann ihr Blut immer unangenehm zu brennen an, wenn sie in der Nähe der Jungs war, aber sie dachte, es wäre nur so, weil sie sich für jemanden interessierte, den sie bislang noch nicht kennengelernt hatte.
Schnell zuckte das Mädchen zurück, als sie den Torwächter sah. Okay, sie war oft bis hierher vorgedrungen, aber weiter kam sie ja noch nie. Vielleicht konnte sie ihn irgendwie ablenken? Leise seufzend schlich sich Hikari zurück. Ihr Haar war zu einem hohen Zopf gebunden, die schwarze Kleidung anliegend, wie die einer Geheimagentin, denn in Schwarz würde sie wohl nicht so schnell gesehen werden. Diesen Trick verwendete sie schon seit monaten, aber er schien nie auszureichen. Denn sie blieb immer an der selben Stelle stehen!
Verdammt!, dachte sich das Mädchen leise und dachte über die verschiedensten Möglichkeiten nach.. sie hätte ihn K.O. schlagen können... Nun gut, wohl eher nicht... Also blieb ihr nichts anderes übrig als mitten durch! Sofort lief Hikari in ihrem schnellsten Tempo durch das Tor, natürlich wurde sie sofort gesehen, doch der Alte konnte kaum mit ihr Schritt halten. Er verlor sie im kleinen Wald um dem Haus Mond, da sich Hikari versteckt hielt, hinter verschiedene Bäume. Zufrieden lächelnd musste sie feststellen, dass sie wohl doch einen Sieg errungen hatte. Aber sie musste vorsichtig sein, denn er hatte bestimmt Alarm geschlagen...
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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Mi Jan 12, 2011 6:40 pm

cf. Haus Mond

Der Reinblüter bewegte sich wie ein Schatten durch die Dunkelheit. Er war wie unsichtbar. Dies war einer der Vorteile, die man als Level-A hatte. Man konnte unbemerkt bleiben.
Kanames Augen durchsuchten die Dunkelheit nach einem Zeichen nach Leben, aber er konnte nichts finden. Die Person, die den "Elite-Schülern" einen Besuch abstatten wollte, hatte gut vorgesorgt. Erstaunlich gut. Aber auf eine Sache war sie wahrscheinlich nicht vorbereitet gewesen. Dass ein Vampir ihre Aura erspüren konnte und dies tat der junge Kuran auch. In dem kleinen Wäldchen um das Wohnheim. Dort waberte eine deutlich merkbare Aura. Kaname folgte dem Zeichen. Als er nur noch einige Meter von der Person entfernt war, musterte er sie, wobei er darauf achtete, dass sein Körper noch von der Dunkelheit umhüllt war.
Sie war ihm bereits bei dem Klassenwechsel aufgefallen. Das Mädchen war eine der Day-Class Schülerinnen, die die Night-Class am Tor zum Gelände des Hauses Mond auflauerten. Sie war das Albinomädchen. In der Menge stach sie heraus wie ein schwarzes Schaf. Über diesen Vergleich musste Kaname lächeln. Vonwegen 'schwarz'.
Langsam näherte der Reinblüter sich dem Mädchen. Als er nur noch zwei Meter vor ihr stand, fragte er: "Was tust du hier auf dem Gelände?" Vermutlich würde seine Frage sie stark erschrecken, da sie wahrscheinlich in dem Glauben gewesen war, allein zu sein. Er trat in das Licht des Mondes, sodass ihre unscharfen Augen ihn wahrnehmen konnten.
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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Mi Jan 12, 2011 6:58 pm

Hikari schlich um das Haus, wie ein Tiger, der auf seine Beute wartete. Eigentlich wartete das Mädchen nur darauf, dass die Lichter endlich ausgingen, denn eigentlich hatte die Night-Class frei, sie konnte länger schlafen. Bis zu diesem Moment glaubte die Weiße jedenfalls noch, dass sie normale Menschen seien. Natürlich raste ihr Herz durchgehend, da sie bis jetzt nie soweit geommen war. Das Blut rauschte in ihren Ohren, als hätte sie das Ohr an eine Muschel gelegt, die ihr von den Wellen des Meeres erzählte. Sie fühlte sich frei, wie ein Vogel und streckte die Arme auch so weg, als sie aus dem dunklen Schatten des Baumes sprang, als könne sie abheben und vor der Dunkelheit fliehen. Zufrieden wartete Hikari wohl, bis es in dem Haus dunkel werden würde, denn erwischen wollte sie sich nicht lassen, sie war so weit gekommen!!
Aber plötzlich passierte etwas... Das Blut begann zu kochen, es pulsierte nicht mehr sondern es tat weh, wie immer. Es war ein sanftes Stechen, wie eine Nadel, nur ganz tief in ihrer Arterie.
Natürlich war dem Mädchen noch nicht aufgefallen, dass sie verfolgt wurde, als sich der junge Mann allerdings meldete, drehte sich das Mädchen erschrocken um und drückte beide Hände auf den Mund, um nicht zu schreien.
Mit geschockten und geweiteten, roten Augen musterte sie Kaname, ehe sie leise seinen Namen hauchte und erleichtert ausatmete.
"Ich dachte... Sie wären der Torwächter...", erklärte sie leise ihre Nervosität, doch sogleich stampfte sie wütend auf.
"Nein, ich wurde schon wieder erwischt!! Kaname-senpai?", sie faltete die Hände und sah ihn lieb an.
"Sie werden doch nicht erzählen, dass ich hier war, oder?", fragte die Aufgeregte leise, da sie nicht schon wieder bestraft werden wollte. Vereinzelte Schweißperlen sammelten sich auf der blassen Stirn zu einem Treffen, als würde das Gesicht einen Instinkt zurückhalten.
"Ich meine... wir Mädchen wollen herausfinden, wen die Night-Class wirklich mag, weil ihr alle Mädchen gleich behandelt...", meinte die Kamikizu unhöflich, krallte sich in ihren Oberarm und sah verlegen weg. Auch Hikari wollte es wissend, aber es war nicht so, dass sie alleine für diese Frage in das Haus einbrechen wollte. Hikari wollte wissen, was so besonders war, außer dieses "Elite-Ding". Sie wollte wissen, warum die Night-Class so war, wie sie eben war und Abenteuer erleben, einfach gesagt: Die Weißhaarige wollte so viele Regeln brechen, wie sie nur konnte!
"Außerdem könntet ihr uns Mädchen Nachhilfe in Mathe geben...", meinte das Mädchen lächelnd, wobei es nicht daran dachte, dass es nicht das war, was sie eigentlich wollte... Sie war nervös... Das sah man der Rotäugigen sofort an. Ihre Stimme zitterte, die Hände schwitzten, der Körper zitterte und sie begann Schwachsinn zu reden...
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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Mi Jan 12, 2011 8:16 pm

Kaname sah ihr zu, wie sie sich verstohlen umsah. Er roch die Erregung, die ihren Körper durchzuckte. Sie war ohne jeden Zweifel aufgeregt.
Als sie ihn bemerkte, war ihre Reaktion unerwartet. Sie schien erleichtert. Er zog eine Augenbraue hoch. Aber ihre Antwort auf seine unausgesprochene Frage war logisch. Der Vampir lachte leise und melodisch auf. "Ich verstehe dich. Er ist wirklich etwas furchteinflösend. Aber wenn man weiß, wie man ihn bestechen kann, ist es kein Problem, an ihm vorbeizukommen." Den letzten Satz betonte er so, dass es sich so anhörte, als wäre es ein Scherz. Dass sie ihn siezte, fand der Reinblüter allerdings etwas eigenartig. Er runzelte bei ihrer weiteren Aussage etwas die Stirn. "Du kommst öfters auf das Gelände des Hauses Mond?" Es ärgerte ihn, dass er es nicht bemerkt hatte. Auf ihre flehende Bitte sah er sie ohne eine Gefühlsregung weiter an. "Eigentlich ist es für eine Day-Class Schülerin verboten, hierher zu kommen und ich müsste dich zum Direktor bringen. Aber ich drücke mal ein Auge zu." Als er sah, dass sie vor Nervosität sogar schon in Schweiß ausbrach, griff er in seine Jacketttasche und zog daraus ein weißes Tuch, auf das das Wappen der Cross Academy eingestickt war, und reichte dieses dem Mädchen. Über diese Geste würde wahrscheinlich noch Wochen später in der Day Class gesprochen werden, aber dies war dem Reinblüter im Moment gleich.
Kaname lächelte. Er wusste, dass das Albino Mädchen nur nach einem Grund für ihre Anwesenheit suchte aber er antwortete ihr trotzdem. "Wir mögen alle der Schülerinnen, obwohl wir keine romantischen Gefühle ihnen gegenüber hegen... Ich zumindest nicht. Was die anderen fühlen, kann ich dir nicht sagen. Aber das sollte auch unter uns bleiben. Wir wollen ja nicht die Träume der armen Mädchen zerstören." Er zwinkerte ihr zu, voll im Bewusstsein, was das wohl bei ihr auslösen wird. Aber er gönnte ihr den Moment, sich mal ungezwungen mit einem der 'Eliteschüler' zu unterhalten.
"Die Mathenachhilfe halte ich für keine so gute Idee, da wir Night-Class Schüler schlafen, wenn ihr wach seid und umgekehrt. Außerdem sollte diese Unterhaltung unter uns bleiben." Er trat einen Schritt zurück und musterte sie abermals. "Wie heißt du eigentlich?", fragte er.
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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Mi Jan 12, 2011 8:37 pm

Ja natürlich! Auf das Bestechen hätte das Mädchen auch selbst darauf kommen können!! Enttäuscht klatschte sich die Weiße an die Stirn, mit der flachen Hand und fühlte die heiße Feuchtigkeit. Es war ihr mehr als nur peinlich, aber sie reagierte nunmal so auf die Anwesenheit der Night-Class. Warum war ihr allerdings nicht klar.
"Hört sich so an, als wüssten Sie etwas von Bestechungen?", hob das Mädchen lächelnd eine Augenbraue, als hätte sie ihn auf frischer Tat ertappt. Hikari siezte alle, weil die meisten einfach älter waren, als sie selbst. Leise seufzend musste die Enttäuschte zugeben, dass sie wohl eher ertappt wurde. Ihr Mundwerk schnatterte los, bevor es überhaupt wusste, was das Großhirn beschlossen hatte. War das Großhirn eigentlich dafür verantwortlich?
Aber anstatt zu antworten, wurde sie etwas misstrauisch.
"Ich verstehe nicht ganz, bin aber froh darüber, aber warum sollten Sie ein Auge zudrücken?", fragte die Weißhaarige verwundert, da sie eigentlich gnaldenlos waren, wenn es darum ging, gegen die Regeln zu verstoßen.
Peinlich berührt lehnte die Verlegene das Taschentuch ab und begann ihr Luft zuzufächern. Es kam ihr eigentlich nie so heiß vor, vorallem nicht abens. Aber seine Aussage ließ die Hand sofort in ihrer Bewegung innehalten, denn es traf die Weißhaarige, wie ein Messerstich.
"Un, wenigstens weiß ich, was Sie jetzt empfinden", lächelte die Verbitterte und senkte den Blick auf den Boden. Natürlich lächelte Kaname nur aber dahinter schienen sich keine Gefühle für die Day-Class-Mädchen zu verbergen.
"Ich frage mich, warum ihr den Mädchen dann falsche Hoffnungen macht?", meinte das Mädchen und spielte nervös mit einer Locke des zuammengebundenem Haares. Das Zwinkern konnte sie leider nicht mehr erkennen, da sie den Blick schnell und lange gesenkt hielt. Etwas enttäuscht war sie schon. Wofür suchte sie schon seit Monate eine passende Rezeptur für die Schokolade, die sie erst am Sanktschokolatuistag in einigen Monaten jemanden überreichen würde?
Leise seufzend sahen die roten Augen auf, denn sie konnte ihm ordentlich Parole bieten.
"Aber Sie sind doch gerade zur selben Zeit wach, wie ich, nicht wahr?", lächelte sie und verschränkte die Arme hinter dem Rücken. Aber es beschäftigte sie immrnoch. Kaname hatte also kein Interesse... H-Hikari doch auch nicht!! Glaubte sie zumindest...
Und schon wieder... eine Frage, die das Mädchen zum Nachdenken brachte.
"Mein Name? Ich frage mich, warum der so interessant ist... den muss man doch nicht wissen... Außer, man hat vor mich zu verraten, nicht war, Kaname-senpai?", lächelte sie abermals, wobei dieses Lächeln etwas... böse war, es machte eine fiese Andeutung und beschuldigte den attraktiven Mann vor ihr indirekt. Aber es war nicht das Lächeln eines bösen Killers, als mehr das Lächeln einer Detektivin, die den Mörder überführt hatte.
Sogleich senkte Hikari den Blick jedoch wieder, da sie sich dabei ertappt hatte, wie sie sich gerade in seinen Augen verliebt hatte. Ehe sie sich verlierte, konnte sie sich abwenden, indem sie auf den dunklen Erdboden sah und nervös dort mit dem Fuß scharrte, wie ein wildes Tier, das auf seine Beute losstürmen würde.
"Hikari Kamikizu", ließ sie sich dann doch leicht weichklopfen und ihrer Kehle entglitt abermals ein enttäuschtes Seufzen.
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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Mi Jan 12, 2011 9:08 pm

Kaname konnte förmlich spüren, wie es in ihrem Kopf ratterte. Auf ihre Frage lächelte er. Sie war äußerst neugierig. "Nun ja, irgendwie muss man jemanden dazu bringen, das Tor zu bewachen. Außerdem ist eine Bezahlung auch eine Art Bestechung. Es ist einfach seine Arbeit, dies zu tun." Er erwiderte ihr Lächeln. "Und bitte sieze mich nicht. Das macht mich ganz verrückt." Der Reinblüter beobachtete sie genau. "Ich habe heute keine Lust, mich mit dem Rektor auseinanderzusetzen. Natürlich respektiere ich ihn, allerdings müsste dir sicher schon sein Verhalten aufgefallen sein. Und damit möchte ich mich an einem freien Tag nicht herumschlagen." Er sah sie aus den Augenwinkeln an. Er steckte das Taschentuch wieder weg. "Hast du dich etwa schon damit auseinander gesetzt, dass wir keine Beziehung eingehen, weil das Streite unter den Day-Class Schülerinnen geben könnte. Ich nehme an, du kennst diese Rivalitätsstreite. Sonst könnte ich mir gut vorstellen, mit einer von euch eine Beziehung führen." Er lächelte sie warm an, weil er das Gefühl hatte, dass seine Worte sie verletzt hatten. Aber während seiner Worte dachte er an Yuuki, die vermutlich auch bald auf die Cross Academy gehen würde. Dann würde er eine Beziehung eingehen. Das hieß, wenn sie das auch wollte. Diesen Gedanken behielt er aber für sich. "Ja, aber eigentlich solltest du dich zu dieser Zeit in deinem Wohngebäude aufhalten. Und ich hätte jetzt Unterricht. Deshalb ist das ungünstig. Tut mir leid, dich zu enttäuschen." Er blinzelte leicht, sah ihr dann aber wieder direkt in die Augen. Seine tiefgründigen Augen würden sie vermutlich fesseln. "Nein, ich habe bereits gesagt, dass ich nicht zum Rektor gehen werde. Ich kann es nur nicht ausstehen jemanden mit 'Mädchen' oder 'Du da' anzureden." Er beobachtete ihre Reaktionen und seine Augen blitzten zufrieden auf, als sie ihm dann doch antwortete. "Komm, wir machen einen Spaziergang. Ein wenig Bewegung bei der Kälte kann nicht schaden.", forderte der Vampir Hikari auf.
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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Mi Jan 12, 2011 9:43 pm

Die junge Kamikizu sah ihn etwas verdutzt an, als hätte man ihr die Butter vom Brot gestohlen. Natürlich wollte sie etwas Distanz zwischen sich spüren, eben damit die Day-Mädchen nicht sauer über Kaname herfallen würden. Aber es verwunderte das Mädchen schon etwas, dass Kaname so über den Rektor sprach. Natürlich, die Weißhaarige fand ihn ganz lustig und eigentlich hatte er sich etwas um sie gekümmert, so gut es ging, also war sie seine Art zu Leben einfach gewohnt.
„Naja, er versteht es zu leben“, kicherte das Day-Class-Mädchen leise und streckte verlegen die Zunge heraus, da sie schon etwas seltsam war.
Allerdings wurde die Blasse neonrot, als er sie warm anlächelte, denn sonst hatte er ein eher trauriges Lächeln und seine Augen schienen Bände zu erzählen.
„Natürlich… ich denke, ich würde niemals etwas mit einem Night-Class-Schüler anfangen, aus Angst, ihm könnte etwas passieren…“, seufzte die Besorgte leise und ließ die Schultern hängen. Manchmal konnten die Mädchen einfach nur lästig sein. Man traute sich gar nicht erst, die Liebe zu einem Jungen einzugestehen.
„Aber heimliche Liebe… wäre etwas abenteuerliches“, lächelte das Mädchen verträumt und musterte den älteren Schüler.
„Ja, ich scheine zu schnell zu urteilen, tut mir leid“, meinte die Schuldige bewusst und verbeugte sich höflich. Schnell war sie allerdings wieder auf den Beinen, mit geweiteten Augen und geröteten Wangen.
„M-Mit mir? Einen Spaziergang? A-Aber… ich meine… Sie haben… du hast doch bestimmt schon selbst genug zutun.. da brauchst du mich nicht auch noch an dir kleben haben, wenn schon die anderen Mädchen nerven“, oh, die Weißhaarige wollte! So sehr! Aber sie wollte ihn nicht in Gefahr bringen.
„Außerdem denke ich, dass das die Mädchen niemals verzeihen würden und dich irgendwie… nunja…“, die Verlegene brachte es einfach nicht heraus. Irgendwie wollte sich die Schülerin nicht eingestehen, dass sie sich Sorgen machte.
„Vergiss es…“, meinte Hikari leise und sah auf den Boden. Eigentlich wollte sie das Haus erforschen und keinen Schüler in Gefahr bringen, denn um sich machte sich das Mädchen nur wenig und selten Sorgen. Sie würde schon damit klarkommen.
Das Herz begann erneut zu rasen... Einen Spaziergang... nunja, vielleicht würde er sich zurückziehen, wenn sie das gesagt hatte, aber eigentlich war sie so dumm!! Aber sie sorgte sich um ihn.
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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Do Jan 13, 2011 6:47 pm

Kaname bemerkte ihre Reaktion auf seine Antwort. Er lächelte. "Nicht, dass du mich falsch verstehst. Ich bin ihm wirklich überaus dankbar, dass er die... Night-Class eingerichtet hat." Zu ihrer Bemerkung sagte er nichts. Da Rektor Kurosus Art zu Handeln nicht immer so gewesen war. Früher war einmal die Nummer eins unter den Huntern gewesen. Er sah nachdenklich in die Dunkelheit. "Das glaube ich dir nicht. Du würdest sonst nicht in der Menge von Mädchen stehen, die sich bei dem Torschluss drängeln... und du würdest nicht unerlaubterweise auf das Gelände des Hauses Mond eindringen." Kaname schmunzelte bei ihrem verträumten Gesicht. Sie war eben auch nur ein Mädchen. Als sie ihn musterte wandte er den Blick ab. Sie schien sich in seiner Gegenwart durchaus wohlzufühlen. Er durfte nicht jede ihrer Fragen beantworten, denn sie würde so dem Geheimnis zu nahe kommen. "Mach dir keine Gedanken." Diese Aufforderung war zweideutig. Sie sollte sich über nichts Gedanken machen, was die Identität der 'Eliteschüler' anging. "Ja. Warum nicht? Es wird langsam Herbst und es ist kühl. Es stört mich nicht. Es ist besser, nur eine Person an sich kleben zu haben, als eine ganze Oberstufenklasse." Dies hatte er nur im Scherz gemeint, aber er hatte das Gefühl, dass sie sich dann bestimmt besser fühlte. Er nickte in Richtung des kleinen Waldweges, der zum Haus Mond führte und ging elegant voran.
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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Fr Jan 14, 2011 8:17 pm

Das Mädchen sah ihn fragend an. Langsam nickend stimmte sie ihm zu.
"Auch, wenn du mir nicht glaubst, ich würde mir trotzdem Sorgen machen!", meinte die Weißhaarige empört, denn so egoistisch war sie nicht, dass sie andere wegen sich selbst in Gefahr bringen würde.
Nachdenklich sahen die roten Augen in den Himmel und ein verträumter Seufzer entwich ihrer Kehle.
"Ich bin ihm auch sehr dankbar...", das Mädchen schmunzelte verträumt und sanft, da es wirklich in ihrer eigenen Welt zu schweben schien. Es war seltsam, aber genau in diesen Moment erinnerte sie sich. Obwohl Hikari es doch eigentlich vergessen wollte, denn es würde nichts an der Tatsache ändern. Dennoch schwelgte der weiße Kopf in Erinnerungen. In Erinnerungen, in die er normalerweise seinen Kopf nicht stecken sollte. Etwas verschlafen vernahmen die kleinen Ohren die Schritte des großgewachsenen Mannes, aber zu spät, um mit ihrer Normalgeschwindigkeit aufholen zu können. Aus diesem Grund lief die Kamikizu Kaname hinterher, um neben ihn gehen zu können, ebenfalls den Waldweg entlang. Aber genau ab diesen Zeitpunkt blieb sie still. Hikari verstummte zum ersten Mal völlig, denn neben ihm raste ihr Herz und das Mädchen hatte das Gefühl... das schreckliche Gefühl ihn...
Bitter lächelnd krallte sich die Kamikizu in ihre linke Brust und musterte den Erdboden. Aber schon bald hatte sie sich von ihrer Brust gelöst, sodass sie kein Aufsehen erregen konnte und begann nach einigen Schritten nach Luft zu schnappen, als wolle die Weiße etwas sagen.
"Ich dringe in das Haus ein.. oder will eindringen, um ein Abenteuer zu erleben, sonst schlafe ich ohne Nervenkitzel ein und dann kann ich nicht schlafen, was ich auch mit Nervenkitzel nicht kann, also ist es von daher egal", kicherte das Mädchen leise, nachdem sie schnell geredet hatte, so schnell, wie es eine Frau eben konnte.
Die bleiche Haut wurde schnell zu einer Gänsehaut und das Mädchen seufzte angespannt. Es war schlimm für Hikari, neben den beliebtesten Jungen zu laufen, aber noch schlimmer war für sie die Stille, die ihre Kehle erdrückte, als wollte sie jemand erdrösseln, die ihr Herz stehen bleiben ließ. Aber schon alleine die Tatsache, dass die junge Kamikizu keinen Ärger bekommen würde, machte sie glücklich, wobei sie dachte, es wäre ein Harcken dabei, oder sie müsse sich revangieren.
"Ich werde dir zum Dank ein Gedicht schreiben.. über was, werde ich hoffentlich heute Nacht erfahren", lächelte die Weißhaarigen den Vampiren offen an, ja, kniff sogar die Augen zusammen. Ja, warum schrieb Hikari Gedichte? Für sich? Oder für andere? Nein, wohl eher um die Gefühle zu zeigen, die sie nicht zeigen kann, zumindest nicht offen. Wobei es wohl kaum reichen würde, wenn sie sich ordentlich dafür bedanken wollte.
"Oder du wirst mir einfach sagen, wie ich mich revangieren kann", dachte die Nachdenkliche nach und tippte sich an das Kinnd.
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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   So Jan 16, 2011 2:17 pm

Kaname schwieg. Die Stille tat ihm gut. Auf Hikaris Behauptung antwortete er nicht. Er kannte dieses Gefühl. Er lebte auch oft in Sorge... um Yuuki. Über ihren Tonfall musste er allerdings schon lachen. Sie schien sich tierisch aufzuregen.
Er sah sie aus dem Augenwinkel an. "Wofür bist du dem Rektor dankbar? Hat er dir etwas Gutes getan?" Er verlangsamte seine Schritte, als das Albino-Mädchen versuchte, ihn einzuholen. Als sie dann neben ihm herlief, spürte er, dass etwas nicht stimmte. Bei ihrem Anblick legte er beruhigend eine Hand auf ihre Schulter. "Geht es dir gut, Kamikizu-chan? Kann ich dir irgendwie helfen?" Nach ihren Worten holte er tief Luft. "Abenteuer kann man auch an weniger heiklen Orten, oder Uhrzeiten erleben. Außerdem regen Nervenkitzel einen nur unnötig auf. Kein Wunder, dass man nicht einschlafen kann." Er blieb stehen und pflückte eine Blume vom Wegrand. Sie hatte spitz zulaufende, violette Blüten mit gelben Punkten darauf. Der Reinblüter atmete den lieblichen, süßen Duft ein. Er steckte sich die Blüte mit Stengel in die Tasche seines Jacketts. Dann blickte er wieder Hikari an. Sie hatte eine Gänsehaut und schien, nervös zu sein. Ihr zuliebe brachte der Vampir etwas Abstand zwischen sie. Er zog bei ihrem Vorschlag überrascht die Augenbrauen hoch. "Du schreibst Gedichte? Das klingt interessant. Ich würde mich sehr freuen." Er lächelte sie charmant an. Er brauchte nicht lange zu überlegen, zögerte jedoch. "Ich wüsste da etwas... Könntest du Yuuki Kurosu ausrichten, dass ich sie bald wieder besuchen komme? Sie ist die Adoptivtochter des Rektors." Er lächelte wieder.
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Hikari Kamikizu

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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   So Jan 16, 2011 6:29 pm

Hikari fiel es in der Tat schwer, ruhig zu bleiben. Aber eigentlich wollte sie niemanden Sorge bereiten, also winkte sie nur ab. Deswegen kam die Stille teilweise Sogar gelegen, weil auch ihre Ohren dieser engelsgleichen Stimme gern lauschten, ansonsten hätte sie sich wohl verloren.
Als er sie fragte, wofür sie dankbar sei, lächelte das Mädchen nur bitter und krallte sich in ihren Oberarm.
„Ich weiß es nicht mehr…“, murmelte sie leise und lächelte Kaname sanft an. Warum war sie dem Rektor dankbar?
„Dank ihm bin ich hier und nicht auf der Straße, nehme ich an. Ich hab mich in der Stadt verirrt und kam zu dieser Akademie... dann habe ich irgendetwas der Polizei erzählt, aber mehr weiß ich nicht mehr... “, Hikaris Nervosität wurde ihr zum Verhängnis, denn sie zeigte, dass die Weiße in der Tat etwas wusste. Langsam kratzten ihre Fingernägel an der Nabe an ihrer Halsbeuge, sie sie mühsam unter dem Kragen versteckt hatte. Es schien so, als würde sie schmerzen, obwohl sie schon lange eine Narbe ist. Nach einem lauten Seufzer hatte sie sich wieder entspannt und die Narbe so gelassen, wie sie war. Eigentlich brachte die Stimme des Kurans, die solch besorgten Worte sagte, die Kamikizu dazu, sich zu beruhigen und nicht mehr an ihrem Hals zu kratzen.
„Ja, mir geht es gut, nur keine Sorge“, lächelte das Mädchen munter zu dem Mann auf.
„Naja, jeder hat seine eigene Meinung über Abenteuer und das ist meine. Ist ja nicht so, als könne uns viel passieren“, zuckte die Schülerin einfach mit ihren Schultern, als wäre es selbstverständlich, dass man es überlebte, denn man in ein Fenster stieg. Aber Kaname würde sie nicht davor abhalten können, das stand fest. Aufmerksam sahen die roten Augen dem jungen Mann zu, wie er sich eine Blume in das Jackett steckte und das Mädchen war gezwungen, zu lächeln. Kaname schien immer so, als wäre er die Harmonie in sich und würde niemals aus der Haut fahren. Als er aber etwas Abstand nahm, roch die Kamikizu unauffällig an ihrer Kleidung, vielleicht hatte sie einen unangenehmen Geruch an sich?
„Tut mir leid, Kaname-senpai, es liegt nicht an dir, ich habe nur manchmal … so ein seltsames Gefühl, wenn ich in der Nähe der Night-Class bin“, sie hoffte nur, dass einer der Jungs der Grund war, auf den ihr Herz so reagierte.
Lachend musterte die Weißhaarigen den nahezu überraschten Kaname.
„Tu nicht so, ich bin auch ein wenig gebildet“, meinte sie kichernd und fuhr sich angestrengt durch das Haar. Sie wusste, dass er sie um diese Sache bitten würde... Naja, nicht direkt, aber sie ahnte schon, dass es etwas mit Yuukii zu tun hatte.
„Du magst sie wirklich sehr, nicht wahr?“, lächelte Hikari leicht. Sie fand es etwas traurig, weil einige Mädchen Kaname sehr mochten… Yuuki eingeschlossen.
„Naja. Vielleicht werde ich sogar beides tun. Aber nur vielleicht“, zwinkerte das Mädchen lieb und musterte die Blume. Sie fand, eine Rose würde wohl besser passen.
„Wirst du mit Yuuki-chan tanzen?“, fragte sie verwirrt, da man doch nur bei Verabredungen oder auf Bällen eine Blume im Jackett trug, oder?
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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Mo Jan 17, 2011 5:52 am

Bei Hikaris Antwort wurde Kaname aufmerksam. "Wie sah es in der Polizei aus und was hast du den Beamten erzählt?", fragte er sie ruhig. Seine Augen folgten ihrer Hand als diese an einer Narbe an ihrem Hals kratzten. "Wie hast du dir diese Narbe zugezogen." Eigentlich musste der Reinblüter nicht weiterfragen. Er wusste nämlich schon. "Oh doch. Es könnte einiges passieren...", erwiderte Kaname, ließ aber offen, was passieren könnte und er hatte vor dieses Thema abzuhaken. Er merkte, dass sie ihn beobachtete, als er die Blume pflückte. "Nachts blühen hier wunderschöne Pflanzen. Findest du nicht auch? Die hier gehört zu meinen Favouriten." Er schloss die Augen und atmete tief die kühle Nachtluft ein. Als er merkte, dass seine Tat sie beunruhigte kam er wieder zu ihr. "Inwiefern fühlt es sich komisch an? Ich denke, du hast nicht das Problem, dass du vor lauter Verliebtheit sofort in Ohnmacht fällst, nicht wahr?" Er beobachtete sie genau. Ihre Antwort wäre sehr interessant. "Damit hat das nichts zu tun. Man kann auch gebildet sein und keine Gedichte schreiben... Ich persönlich gehöre zu solchen Leuten, auch wenn ich Gedichte sehr mag." Er sah sie traurig an. "Yuuki ist wie eine Schwester für mich. Wir kennen uns schon, seit wir noch Kinder waren." Er grinste bei ihrer Bemerkung. "Ich wäre sehr froh darüber." Als ihr Blick wieder auf die Blume in seinem Jackett fiel sah er sie fragend an. "Heute nicht, nein. Aber bei möglichen Schulbällen werde ich sie vielleicht schon zum Tanze auffordern. Aber sie geht hier ja noch nicht zur Schule." Er lächelte sie freundlich an.
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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Mo Jan 17, 2011 4:43 pm

Das Mädchen biss sich auf die Unterlippe. Warum war er nur so neugierig?
„Ich weiß es nicht mehr…“, meinte das Mädchen nur bitter und sah auf den Boden. Aber glaubwürdig war ihre Antwort nicht gerade, wenn sie so nervös an ihrer Kleidung herumfummelte. Es war wirklich eine seltsame Situation, wenn man bedachte, dass Hikari gekommen war, um die Night-Clas auszuspionieren und nun spionierte einer von der Night-Class sie aus… Aber genau das war ihr sehr unangenehm.
„Ein Unfall“, wollte die Weißhaarige den Ursprung ihrer Narbe erklären, denn eigentlich dachte sie bis jetzt, dass es ein Unfall war. Schnell verdeckte sie die Narbe wieder mit ihrem Kragen und sah Kaname lächelnd an.
Um ehrlich zu sein interessierte es das Mädchen nicht wirklich, was passieren hätte können, denn sie war ja schon weit gekommen, also musste sie sich nicht mehr darum kümmern.
„Aha…“, meinte Hikari fasziniert, als er erklärte, welche Blume seine Favoritin war.
Und ich dachte immer, es wären die Rosen…, die Kamikizu hatte sich, so wie es schien, wohl in das harmonische Bild des allmächtigen Kanames verliebt. Leise seufzend wandte sie sich ab, denn eigentlich wollte sie sich niemals so sehr von einem Mann um den Finger wickeln lassen.
„Ich wüsste auch gern, inwiefern ich das meine“, erklärte die Rotäugige kichernd und kratzte sich verlegen den Kopf. Es war schon seltsam, aber meist vergaß sie dieses Gefühl nunmal schnell und dann machte sie sich keine weiteren Gedanken mehr darüber.
Kaname verhielt sich seltsam, wie Hikari es fand. Dementsprechend musterte sie den großen, jungen Mann vor sich, legte den Kopf schief und zog eine Augenbraue hoch.
„Wenn sie wirklich wie eine Schwester für dich ist, solltest du nicht so traurig schauen, sonst klingt es nämlich unglaubwürdig“, lächelte das blasse Mädchen, pflückte eine Blume, ebenfalls Kanames Lieblingsblume und hielt sie ihm entgegen.
„Dann musst du nur etwas warten, bis sie hier ist, wie romantisch… und einsam“, die roten Augen musterten die Blume sofort und die Finger drehten sie etwas zwischen sich. Eine seltsame Melancholie überkam die junge Kamikizu und sie schnappte verzweifelt nach Luft, da sie befürchtete, ihr würde die Kehle zugeschnürt werden, wenn sie nicht laut schrie. Aber irgendwie hielt sie sich dann auch wieder zurück… Schnell packte sie Kanames Hand und legte die Blume in diese. Natürlich war es kein großes Geschenk, aber allein der Gedanke zählte, oder?
„Und bis Yuuki bei dir ist, will ich dich an sie erinnern“, grinste das Mädchen offen und fasste an das Haarband, das das Haar davor hindern sollte, während der dummen Tat in das weiße Gesicht zu flattern und öffnete es. Yuuki hatte, soviel Hikari wusste, langes Haar. Es war ein seltsames Gefühl, einem Mann solch ein Versprechen zu machen, aber vielleicht lag der Weißhaarigen doch nicht so viel an Kaname, sonst hätte sie sich zutiefst gekränkt, wenn er sie mit Yuuki verglichen hätte. Oder war es eben darum, weil sie ihn mochte?
War Hikari vielleicht so egoistisch, dass sie Kaname s sehr glücklich sehen wollte und deswegen auf ihre Gefühle vergaß?
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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Mo Jan 17, 2011 8:19 pm

Er sah ihr ernst in die Augen. "Wie kann es sein, dass du ein solch wichtiges Ereignis deines Lebens vergisst." Einen Verdacht hatte der Reinblüter. "Orte vergisst man schnell... aber Gesichter nicht. Hat einem der Polizisten ein Auge gefehlt? Ich bin mit ihm bekannt." Vielleicht haben die Vampire Hunter ihr Gedächtnis gelöscht. Anders konnte sich der Vampir Hikaris Gedächtnisverlust nicht erklären. Er fuhr sich mit der Hand durch das dunkle Haar. Das glaube ich dir nicht, Kamikizu-chan." Der Reinblüter war drauf und dran, das Gespräch von sich auf das Albino Mädchen zu lenken. "Nun ja, ich habe gute Gründe, traurig zu sein. Aber meine Gründe sind privat. Und ich würde dich bitten, sie nicht zu hinterfragen." Diese Worte sprach er sanft, um sie nicht zu verletzen. "Yuuki wird heute nicht hierher kommen. Wenn ich sie sehen möchte, muss ich sie besuchen. Und dazu habe ich im Moment keine Zeit." Er beobachtete sie, wie sie eine weitere Blume pflückte und sie Kaname in die Hand legte. "Dankeschön.", meinte er nur, zupfte ein wenig von dem Stengel ab und steckte es der Day-Class Schülerin in das Haar. Dies tat er, dass sie auf andere Gedanken kam. Er hatte nicht vor, dass aus dieser Geste noch etwas intensiveres wurde, aber es würde reichen, um sie abzulenken.
Er sah sie aufmerksam an, als sie ihr Haar löste. Als er genauer hinsah, erinnerte ihr Antlitz ihn stark an Yuuki. An das Mädchen, das er liebte seit sie beide noch Kinder waren. Seine Augen glänzten. Wären nicht die weiße Haarfarbe und die roten Augen, würde er sie sogar mit Yuuki ansprechen.
Schnell wandte er den Blick ab. Nein, das konnte er nicht. Er musste Abstand zwischen sie bringen, aber er konnte sich nicht rühren.
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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Di Jan 18, 2011 7:29 pm

Beleidigt sah das Mädchen zur Seite.
„I-Ich habe es nicht vergessen, ich weiß es nur nicht…“, protestierte sie und sah zur Seite. Sie wollte nur nicht wirklich darüber reden. Aber es war ungerecht, Hikari wollte auch etwas wissen, also musste sie wohl Informationen herausrücken.
„Ja… er hatte eine Augenklappe…“, seufzte die Weiße nervös und spielte mit ihrem Ringfinger, als hätte sie einen Ring darum. Etwas schien ihr zu fehlen. Die Unterlippe begann zu zittern.
„Rote Augen… an mehr erinnere ich mich nicht, wirklich nicht!“, meinte sie schon beinahe aufgebracht und sah ihn ängstlich an. Denn eigentlich wollte sie diese Erinnerung wegschließen. Ganz tief, in eine Box, die sie niemals öffnen wollte… Aber genau das hatte sie soeben getan. Eines lag ihr allerdings schon auf der Zunge…
„Warum sind deine privat aber meine willst du unbedingt wissen, das ist nicht fair, Kaname-senpai…“, lächelte das Mädchen und fuhr sich nervös durch das Haar. Es war ein seltsames Gefühl und irgendwie bereute Hikari es, Kaname damit belästigt und nachgegeben zu haben.
Die Gedanken hielten Hikari wieder fest, verschlossen sie tief in sich, allerdings schaffte es Kaname, ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen. Das Blut schoss ihr schlagartig in den Kopf, als er ihr die Blume in das Haar gesteckt hatte. Nahezu schon perfekt, glaubte die Kamikizu zumindest… Aber irgendetwas stimmte nicht. Die rotbraunen Augen des Kuran glänzten und es war beinahe schon… verführerisch. Lieb lächelnd sahen die roten Augen auf, doch der Kuran drehte sich weg. Das kränkte das Mädchen sehr. Was stimmte nicht an ihr?
Sanft fassten ihre Hände nach seinen Arm.
„Kuran-senpai? Es wird nicht funktionieren, wenn du wegsiehst. Ich weiß, ich bin nicht besonders schön… aber es wäre doch schon okay, wenn du nicht mehr so traurig schauen würdest… Nur für… eine kleine Weile, bis du Yuuki-chan wieder sehen kannst“, wollte die Mitfühlende ihn aufmuntern und stellte sich vor ihn. Immerhin hatte sie schon solche mutige Worte gesagt, da würde sie ihr Versprechen halten, aber aufdringlich wollte sie nicht sein, deswegen ging Hikari ein paar Schritte zurück.
„Gome…“, murmelte die Weiße leise und sah den großen Mann vor sich an.
„Aber wenn du so traurig schaust, machst du andere auch traurig… Vorallem, weil deine Trauer wirklich sehr in deinem Gesicht steht… Ich meine, dein Gesicht drückt die Trauer sehr stark aus… Viel zu stark, sodass es auch anderen wehtut“, meinte Hikari leise und erklärte indirekt ihre Situation. Immerhin wollte sie nicht, dass er so einsam aussah und noch dazu traurig war.
„Und es tut mir auch leid, für Yuuki-chan einen Ersatz spielen zu wollen, weil ich weiß, dass ich nicht gegen sie ankomme… Aber sie machst du auch mit deiner Trauer traurig…“, schüchtern krallte sich die Albino in den Oberarm, denn es kostete viel Überwindung, solche Worte zu sagen. Natürlich wusste Hikari das alles nur anhand der Beobachtungen… eigentlich beobachtete sie ganz gut.
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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Di Jan 18, 2011 8:08 pm

Kaname runzelte die Stirn.
"Ich verstehe dich. Du möchtest es nicht erzählen.", schlussfolgerte er. Er wusste, dass er nicht fair war. Das Mädchen vor ihm wollte ihm nichts von ihren Erinnerungen erzählen. Sie war wie Yuuki. Seine kleine Schwester bekam auch immer Angst, wenn sie sich an jene Nacht erinnerte, in der sie fast von einem Level-E angegriffen worden war.
"Toga Yagari...", murmelte er. "Der Verband mischt sich ein..." Dies flüsterte der junge Reinblüter in Gedanken. Bei ihren nächsten Augen weiteten sich kurz seine Augen. Sie war von einem Vampir angefallen worden. Von einem Vampir auf der Jagd.
Bei dem Gedanken, dass ein Vampir sie hatte angreifen wollen, wanderte sein Blick zu der pulsierenden Stelle an ihrem Hals. Dort, wo es unter der zarten Haut pochte, floss in Strömen ihr köstliches Blut. Er kniff die Augen zusammen, denn er wusste, dass diese in dem Moment rot aufflackerten. Was tat er da? Kaname war kurz davor gewesen, dieses Menschenmädchen anzufallen... wie ein blutrünstiges Raubtier.
"Kamikizu-chan. Ich denke, ich habe dir sehr viel, beinahe zu viel, über mich erzählt. Aber ich möchte nicht unbedingt meine innersten Gefühle offenbaren. Die kennt nicht einmal Yuuki-chan." Er beobachtete wie ihr das Blut köstlich in die Wangen schoss. Der schöne, junge Mann stellte befriedigt fest, dass seine Tat ihre Wirkung nicht verfehlte. Diese Mädchen waren zu leicht zu verführen. Er kicherte amüsiert auf.
"Was wird nicht funktionieren, wenn ich nicht hinsehe? Und wie kommst du darauf, dass du nicht schön bist? Ich finde dich sehr hübsch. Auch wenn das nichts an meiner Einstellung zu Mädchen ändert. Ich komme auch ohne Yuuki zurecht. Keine Sorge." Der Reinblüter lächelte leicht. Als sie sich vor ihn stellte, blieb er stehen. Auch als sie sich einige Schritte zurückzog, rührte er sich nicht von der Stelle und starrte sie unergründlich an. "Ich mache andere nicht traurig. Wie es aussieht, dich schon, aber viele meiner Freunde stört das nicht. Und Yuuki..." Er lächelte seelig. "...und Yuuki versucht, mich wieder aufzumuntern." Der junge Mann wusste, dass er zu diesem Thema nichts mehr sagen würde. "Yuuki kennt mich einfach schon länger, als jeder andere. Du musst nicht versuchen, mich glücklich zu machen." Er lächelte breit um ihr einen Gefallen zu tun.
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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Mi Jan 19, 2011 2:25 pm

Hikari sah Kaname ernst an. Sie schien entschlossen genug, um jemanden zu beschützen.
„Dieser… Yagari-san war damals nett zu mir! Naja… auf seine eigene Art und Weise… Aber dieses rotäugige Monster…. Dieser Irre ist an allem schuld!“, presste die Weiße hervor und deutete auf ihre Halsbeuge.
Er ist daran schuld… alleine dieser Irre ist schuld!, dachte sich das Mädchen aufgebracht, dabei fürchtete sie sich nur davor, sich selbst die Schuld geben zu müssen. Die schuld daran, dass derjenige, der sie rettete gestorben war und ihre Eltern auch weg sind. Denn dieser Irre, wie sie ihn nannte, konnte nichts dafür und das wusste das Mädchen heimlich...
Überrascht sah die Kamikizu auf.
„Daran bist doch du selbst schuld, wenn du mir zuviel erzählst“, lächelte sie ihn sanft an, denn sie war doch auch schuldig… Ihre Hände… an ihnen klebte wohl schon zu viel Blut, seitdem sie auf der Welt ist.
„Es liegt doch nicht daran, dass ich dich glücklich machen muss, protestierte die Nervöse leise und tippte die Fingerkuppeln ihrer Zeigefinger aneinander. Es war etwas peinlich, aber es war auch wahr. Genauso wahr war es, dass Hikari so viel Trauer nicht ertragen konnte.
„Ich will dich einfach glücklich sehen… Und so wie es scheint, sind Yuuki-chans Versuche, dich aufzumuntern vergebens, sonst würdest du nicht immer so traurig sein… Deshalb dachte ich, ich könnte ihr vielleicht etwas helfen, aber da verlange ich wohl zu viel...Weil mir Yuuki-chan früher auch manchmal geholfen hat... genauso wie anderen auch, sie ist ein starkes Mädchen...“, sie seufzte leise. Ja, manchmal konnte Hikari richtig nervig und aufdringlich sein. Aber ihrer Meinung nach wiedersprach sich dieser Junge zu oft.
„Wenn du wirklich ohne sie auskommst, schau nicht mehr so traurig, das lässt einen nämlich an deinen Aussagen zweifeln“, meinte Hikari schon beinahe kühl, denn sie war ehrlich zu ihm, also sollte er ehrlich zu ihr sein. Lügner konnte sie nicht ausstehen, schon gar keine, die sich so leicht durchschauen ließen.
Das Mädchen hatte sich zu dem Mond umgewandt und stand nun mit dem Rücken zu Kaname. Erneut entwich ihrer Kehle ein kläglicher Seufzer. Warum war dieser Moment jetzt gerade so, wie er nur war?
„Oder… zweifelst du selbst an deinen Aussagen?“, fragte die Weißhaarige, während der Wind mit ihrem Haar spielte und sie diesen Wind tief einatmete. Es war angenehm, denn ihre Lungen füllten sich mit frischer Luft. Der Duft Kanames und dieser Blumen lag in der Luft, als sich die Blüten von ihrer Mutter gelöst hatten und wild um beide Schüler tanzten. Einen Tanz der Sünde? Oder einen Tanz der Lügen?
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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Mi Jan 19, 2011 3:24 pm

Als sie ihn ernst ansah, wusste er nicht, was er davon halten sollte.
"Toga Yagari-sensei ist ein ... pflichtbewusster Mensch. Er ist kein großer Freund von mir... aber wir verstehen uns... auf eine gewisse Weise ganz gut. Aber ich denke, dass dieser Irre dich nicht mehr belästigen wird. Die Leute, zu denen Yagari-sensei gehört, haben sich um das Problem... gekümmert." Kaname war bewusst, dass er zu viel verriet, wenn er weiter in das Detail ging. Der Reinblüter blickte auf die Stelle an ihrem Hals, wo sich, von dem Kragen des Blazers verdeckt, die Narbe befand. Zum Glück war es ein Level-E gewesen und kein Reinblüter wie er selbst. Sonst wäre sie jetzt auch ein Level-D oder sogar ein Level-E.
Kaname lächelte sanft. "Du hast Recht. Es ist auch meine Schuld. Ich würde dich trotzdem bitten, mich nicht länger auszufragen." Der Reinblüter setzte sich auf eine der Bänke am Weg. Er dachte an die vergangenen Nächte. In einer dieser Nächte hatte er Rukas Blut zu sich genommen. Und er würde dies nie wieder tun... Es reichte ihm einfach nicht aus. "Du musst dir nicht die Arbeit machen, ihr zu helfen. Du würdest keinen Erfolg haben... Hast du bereits einen schweren Verlust erlitten?" Diese Frage würden dem Albino Mädchen vielleicht helfen, seine Motive zu verstehen. "Kamikizu-chan. Ich brauche nicht meinen Gesichtsausdruck zu verändern. Es ist mir ziemlich egal, ob du mir glaubst oder nicht. Dies ist deine Entscheidung." Der Reinblüter funkelte das Mädchen vor sich wütend an. Als er sah, wie sie sich umdrehte und ihm den Rücken zuwendete kam ihn ein bestialischer Gedanke. Wie leicht es sein würde, sich innerhalb einer Sekunde an sie anzuschleichen, das Haar beiseite zu legen und ihren köstlichen Lebenssaft aus ihrer Arterie zu saugen. Er kniff die Augen zusammen. Nein. Ich habe geschworen, innerhalb des Geländes keinen Menschen zu beisen. Er schloss kurz die Augen. "Nein, das tue ich nicht."
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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Mi Jan 19, 2011 5:18 pm

Die Kamikizu lächelte bitter. Es war nicht Toga, der sich um sie gekümmert hatte.
„Yagari-san war es nicht. Mein Ziehvater hatte ihn… erschossen“ , es war schwer für das Mädchen, immer und immer wieder darüber zu reden. Schließlich hatte sie es der Polizei nahezu tagtäglich erklären müssen, dass dieser Mann gestorben ist. Beide. Der, der sie anfiel und der, der sie gerettet hatte. Es war unklar, wer sie angefallen hatte. Man sagte ihr, es war nur ein armer Irrer. Aber vielleicht weil sie es so oft erzählt hatte, fiel es ihr einfacher.
„Ich bin ihm dankbar… aber ich halte ihm auch vor, dass er den Mann erschossen hat, obwohl er doch einfach nur therapeutische Hilfe gebraucht hätte“, wenn Hikari wüsste… Alles wäre auf den Kopf gestellt, vielleicht war es besser so, dass die Kamikizu nichts wusste, solange sie ihren Retter nicht verurteilte.
Kanames Bitte ließ die Schülerin bitter auflachen und sie wandte sich zu ihm um.
„Warum sollte ich deine Wunden noch weiter aufreißen, indem ich weiterhin frage? Ich bin nicht sadistisch“, ihre roten Augen zeigten seltsame Gefühle. Es war eine Mischung aus Ignoranz, Kälte, Belustigung und Trauer, während ihre weißen Lippen zu einem Lächeln verzogen waren, das das Monster unter dem Bett verschrecken hätte können.
Während Kaname saß, bevorzugte das Mädchen es, sich an einen Baum zu lehnen. Es war anstrengend genug über die Narbe zu reden, Hikari würde wohl in Tränen ausbrechen, müsste sie über ihre Liebsten reden.
„Wer erlebt im Leben denn keine Verluste? Ich finde es ungerecht, dich mit meinen zu plagen, wenn du doch selbst welche hast“, die Schülerin fuhr sich seufzend durch das Haar, während sie sanft lächelte. Es erforderte viel Überwindung die Gedanken runterzuschlucken, die ihr gerade auf der Zunge lagen. Nur schwer zergingen sie auf ihrer Zunge.
Wenn Hikari ehrlich war, hätte sie nicht erwartet, dass Kaname nicht an seinen Worten zweifelte.
„Da du wohl oder übel denkst, ich sei weniger wert als Yuuki-chan und mir noch dazu in die Schuhe schiebst, nicht vertrauen zu können, wird es mir egal sein, wenn du mich hasst“, grinste die Weiße, schon beinahe böse und setzte sich auf den Erdboden, ließ sich sozusagen an der Baumrinde herabrutschen. Wenn es um das Vertrauen ging, war Hikari wirklich sehr empfindlich, da konnte sie sogar zu einem Dämon werden.
Langsam fischte sie die seltsame Blume aus dem Haar und musterte sie.
Rosen hab´ ich sowieso viel lieber, dachte sie schmollend in Gedanken und ließ zu, dass die Blume aus ihrer Hand gerissen wurde. Es erschien ihr so, als hätte sie mit dieser Blume alles losgelassen, dass in den kommenden Tagen noch als wunderschön bezeichnet werden konnte. Irgendwie hatte sie das Gefühl, dass viel auf sie zukommen würde...
„Ich frage mich nur, an wen du dich lehnst, wenn du dich immer so anstellst“, fragte sie ihn ernst, als sie sich zurücklehnte und sich erneut durch das weiße Haar fuhr. Es kam ihr seltsam vor, dass er irgendwie, so schien es jedenfalls, genauso mit einem Verlangen kämpfte, wie sie, doch sie wusste nicht, dass das Verlangen beider genauso tiefschwarz war….
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BeitragThema: Re: Haus Mond- Lange Brücke   Do Jan 20, 2011 7:25 pm

Kaname sah sie durchdringend an. Er würde es nicht akzeptieren, wenn sie nicht antwortete. Und das würde sie spüren.
"Ach nein?" Diese Worte kamen etwas spöttisch rüber. Kanames Augen blitzten. "Dein Ziehvater war es? Nicht Yagari-sensei? Das wundert mich. Wer war dein Ziehvater?" Der Reinblüter hielt sie mit seinen Augen fest und ließ sie nicht mehr los. Hakari würde merken, wie mächtig er war. [Anmerkung von mir: Ich höre grade 'Neutronstarcollision (Love ist forever) von Muse. Da hatte ich i-wie die Stimmung, sowas zu schreiben. Da musst du mal die Mitte hören!)]
Und er würde sofort merken, wenn sie die Angst übermannte, die jeder in einer solchen Situation bekam. Das Lächeln, das ihm bei diesem Gedanken übers Gesicht huschte, verschwand aber sofort wieder und sein Gesicht verfinsterte sich. "Du solltest dich nicht mit Leuten wie Toga Yagari einlassen. Sie sind ein genauso schlechter Umgang wie ich." Er lachte hart auf. Das Albino Mädchen hatte sicher keine Ahnung in was für einer gefährlichen Lage sie sich zu diesem Zeitpunkt befand. Er zischte leise. "Oh nein! Diesem Mann, der dich angefallen hatte, konnte man nicht mehr helfen" Er sah sie fest an. "Du hast diese roten Augen gesehen. Und ich wette darauf, dass sie dir Angst gemacht haben... Und dies zurecht. Diese Kreatur hätte dich umgebracht, wenn dich dein 'Ziehvater' nicht zufällig von der Straße aufgepickt hätte." Als das Mädchen ihm von den Bruchstücken ihrer Vergangenheit erzählt hatte, erinnerte sich der Reinblüter. Sie war noch ein kleines Mädchen gewesen, als sie von einem Level-E angegriffen und von einem Hunter aufgenommen worden war. Sie war wie Yuuki. Der Reinblüter riss die Augen entsetzt auf. Wie... Yuuki... wie Yuuki...", stammelte er und starrte mit leeren Augen auf einen Blick vor sich. Hikari und Yuuki hatten eine ähnliche... nein fast gleiche Vergangenheit [und jetzt höre ich 'my love' von Sia. Meine Stimmungen und Texte sind so leicht von Musik zu beeinflussen].
Er schloss resigniert die Augen. "Genau das hast du getan. Es tut mir leid. Ich bin schrecklich unhöflich." Er lächelte sie schuldbewusst an und sah den Ausdruck in ihren Augen. Er hatte ihr Gefühle verletzt. Er legte den Kopf in den Nacken und stöhnte auf. Wie schaffte es dieses Mädchen nur, seine tiefsten Gefühle aus ihm herauszuholen.
Die Augen des jungen Vampirs verfinsterten sich und schaute durch seine langen Wimpern finster zu ihr auf. Er stand fließend auf und ging langsam auf sie zu, bis er nur noch einige Zentimeter von ihr entfernt war und ihren warmen Atem spührte. ['chop and change' von the black keys]"Viele Menschen erleiten keine richtigen Verluste. Es stört mich nicht, wenn du mir deine anvertraust. Glaub das nicht. Aber du willst lieber nichts von meinen wissen." Kanames Stimme war samten mit einem rauen Unterton. Jetzt, wo er so nah bei ihr stand, konnte er fast hören, wie ihr Herz arbeitete und dies brachte ihn zur Raserei. Der Reinblüter sog scharf die Luft ein. Wiese löste dieses einfache Mädchen solche Gefühle bei ihm aus. Er wich einige Schritte zurück. Vermutlich jagte er ihr in diesem Moment große Angst ein.
Er kicherte leise. "Das habe ich nie behauptet. Und ich hasse dich nicht. Ich mag dich sogar erstaunlich gerne. Du bist anders als die anderen Day-Class Schülerinnen, die immer beim Torschluss ihren Schwarm anhimmeln und in Ohnmacht fallen, wenn Aido-kun ihnen zuzwinkert." Er grinste über das Verhalten seines Freundes.
Er sah ihr aufmerksam zu, als sie die Blume aus ihrem weißen Haar fischte und sie weggleiten ließ. "Nunja, es muss ja nicht jeder diese wunderschönen Pflanzen mögen. Aber eines möchte ich noch sagen. Sie steht dir wirklich gut." Kaname 'überhörte' ihre Frage, drehte sich auf dem Absatz um und ging in Richtung des Hauses Mond. "Du solltest jetzt in dein Wohnheim gehen und nicht länger über den Abend nachdenken." Kaname blickte noch einmal über die Schulter. "Und komm nicht in das Wohnheim der Night Class... oder wenn du kommst, dann lass dich nicht von jemandem sehen. Die anderen würden dies nicht sehr erfreulich finden, Kamikizu-chan."
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