Cross-Akademie

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 Sieben Teiche

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Rima
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BeitragThema: Sieben Teiche   Fr Feb 25, 2011 2:12 pm

Sieben unbeschreiblich schöne Teiche.

_________________
Pocky...?
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Hikari Kamikizu

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BeitragThema: Re: Sieben Teiche   Mo Mai 09, 2011 7:51 pm

cf: Zimmer von Dawn und Hikari.


Ich hatte das Buch in meinem Schoß mit zittrigen Händen geöffnet, hoffte, die Geschichten würden mich beruhigen. Der Regen rieselte sanft auf mich herab und benetzte mein weißes Haar, verzweifelt versuchend, mich in Wasser zu ertränken.
"Die Rose, die nur alle zehn Jahre blüht", begann ich heiser zu lesen, musste daraufhin etwas husten. Meine Kehle war so schrecklich trocken. Mein Körper kochte und schmerzte, ganz zu Schweigen von meinem Kiefer.
Ich dachte an Dawns Worte zurück, bevor ich weggelaufen war, hatte sie doch etwas gesagt... nur was?
"Was macht ein Monster aus?", fragte ich leise und krallte mich in die Seite. Ich biss mir auf die Unterlippe, um mich ruhig zu stellen. Irgendetwas wollte ausbrechen und mich dabei zerbrechen. Ich fühlte, wie es gegen meine Schädeldecke hämmerte, als wollte es ausbrechen. Gegen meinen Verstand und meine Menschlichkeit ankommen. Diese Rage und Hitze machte mich beinahe wahnsinnig!! Ich wusste nicht, ob ich mich fürchten, oder verspotten sollte. Welches Bild musste ich nur abgeben, verkrampft im Gras sitzend, mich in mein Nachthemd und meine Brust krallend?
Doch urplötzlich horchte ich auf. Du riechst es doch... Instinkt... Instinkt! Ich versuchte zu argumentieren, ich würde nichts riechen, aber etwas hören, ganz menschlich, also.
Ich fühlte, wie sich ein sanfter Blutgeruch in meiner Nase ausbreitete, mir die Kehle hinabglitt, wie ein fließender Bach. Und als wäre dieser Bach in die falsche Röhre gelangt, verursachte er einen Hustanfall. Ich fragte mich, ob alles wieder gut werden würde, wenn ich es nur unter Schloss und Riegel setzte.
Ich wand meinen Kopf den Schritten zu, die sich deutlich vom sanften geprassel und gehämmer in meinem Kopf hervorhoben. "Du hast hier nichts verloren", ich wusste nicht, wer dort stand. Zumindest kannte ich den Geruch, wollte ihn aber nicht zuordnen. So hätte ich also auf jeden reagiert. Ich wusste, wie die Hunterin über die Vampire gesprochen hatte, da wollte ich ihr nicht auch noch einen Grund bieten, auch so über mich zu denken. Wobei, eigentlich konnte es mir doch egal sein.
Meine Adern standen unter Flammen, etwas prallte in ihnen aufeinander.
"Es ist seltsam.. nicht war?", keuchte ich leise auf und musterte diese Person. "Wie verschieden wir doch alle sind", ich lächelte angesterengt zu ihr auf, mit zusammengekniffenen Augen, um mir den Anblick ihres Gesichtsausdruckes zu ersparen.
"Obwohl wir doch alle den selben Aufbau teilen... Warum blühen Rosen nur alle zehn Jahre... woher wissen sie, dass diese Jahre zuende sind, die sie warten müssen? Warum sind sie so besonders, nur, weil man sie alle paar Jahre sieht?"
Mein Kopf pulsierte. "Autsch..", zuckte ich zusammen und hielt mir flüchtig den Kopf. Warum war zwischen Böse und Gut solch eine tiefschwarze Kluft? Warum konnten sie nicht ineinander verschmelzen? Warum musste man unterscheiden?
Neugierig sah ich auf: "Ist das Adrenalin in deinem Blut?", fragte ich monoton, da es mir so vorkam, als würde es laut rauschen, rasend durch die Adern strömen. War es die Sauerstoffversorgung während des Laufens?
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Dawn Saito

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BeitragThema: Re: Sieben Teiche   Di Mai 10, 2011 3:59 pm

cf. Zimmer von Hikari und Dawn

Ich näherte mich meiner Freundin. Die Tablettendose in der Hand. Mir fiel gar nicht auf, dass meine Finger schon blau anliefen. Ich spürte die Kälte nicht. Ich spürte nur das Bedürfnis, Hikari zu helfen.
"Du auch nicht.", erwiderte ich. "Ja, wir sind verschieden. Aber verschieden muss nicht immer schlecht sein.", antwortete ich ihr entschieden.
Ich hockte mich neben sie. "Ich weiß nicht, was sie so besonders macht. Das liegt wahrscheinlich daran, dass es nur wenige Rosen gibt, die so selten blühen. Weißt du, Hika-chan, ich kenne mich mit Botanik nicht so gut aus. Aber ich weiß, dass du, wenn du eine Blume wärst, zu diesen besonderen Rosen gehören würdest."
Ich lächelte sie an. "Ja, das ist Adrenalin. Ich mache mir Sorgen um meine beste Freundin." Ich öffnete die Dose, nahm eine Tablette heraus und hielt sie Hikari hin.
"Hier! Nimm die, dann wirds dir besser gehen. Am besten verdünnst du sie ein wenig mit Wasser." Mein Blick fiel auf die Teiche. "Das Wasser müsste relativ sauber sein. Und auch wenn nicht: Dein Körper stößt automatisch Krankheiten ab." Ich drückte ihr auch die Dose in die Hand. "Eigentlich wollte ich die Tabletten benutzen um sie zu erforschen, aber ich denke, du brauchst sie dringender als ich."
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Hikari Kamikizu

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BeitragThema: Re: Sieben Teiche   Di Mai 10, 2011 8:34 pm

Meine Lungenflügel zogen sich zusammen, sie brannten und stachen, als wäre ich kilometer weit vor etwas geflüchtet. Nun, welch Ironie. Ich wusste zwar, dass der Regen und die Nacht zu der Kälte beitrugen, aber mein kochender Körper ließ es nicht zu, dass ich sie spürte. Dabei wäre sie wohl das gewesen, das mich beruhigt hätte. Denn dann hätte ich noch gewusst, dass ich ganz normal bin. Es war ein so seltsames und doch so vertrautes Gefühl. Hatte ich mich damals, im Leibe meiner Mutter, auch so gefühlt?
Ich musste unwillkürlich schmunzeln, als sie mich endlich ansgesprochen hatte.
"Doch... ich bin gerade dabei etwas zu verlieren", lächelte ich zu ihr auf und musste in der kurzen Pause wieder husten. Ging ich wirklich verloren? Oder würde es nur eine erweiterung meiner Sicht sein?
"Und weißt du was?", begann ich und schmunzelte freundschaftlich. "Ich bin keine besondere Rose, weil viele so sind, wie ich", ich sprach wohl von all den Level-E. Sie erblühten nur einmal und das, kurz vor ihrem Tod; bei der Jagd. Für wenige Sekunden, bis sie verblühten. "Im Grunde sind wir doch alle Blumen... hah... nicht?", ich fühlte mein Herz pulsieren, wie es meinen ganzen Körper zum Erzittern brachte.
"Unsere Dornen stechen, unser Anblick erfreut andere, wir erblühen und verwelcken. Die Ähnlichkeit ist schon erschreckend", ich legte meine Stirn an die Erde, fühlte, wie mich das Gras kitzelte, wie das Blut durch meine Adern raste.. Oh... das Blut.
"Du hast nicht viele Freundinnen, wenn du mich deine Beste nennst", kicherte ich spöttisch und sah auf. Diese Tablette... Der Geruch dieser Tablette. Er war fade... und doch unverwechselbar. Meine Augen weiteten sich. Nach und nach war ich bereit, alles zu erkennen. Ich wusste wieder, woher ich diese Tablette kannte. Sofort hielt ich mir den schmerzenen Kopf. "Warum nur?", schüttelte ich schnell den Kopf und kniff die Augen zusammen. "Er hat sie vor meinen Augen genommen... wie konnte ich nur so blind sein?", ich wollte sie nicht nehmen. Ich dachte, Reinblütige hatten sie verdient; nicht ich.
Monoton ließ ich die Arme wieder sinken. Ich fasste mir an meine Eckzähne. Warum waren sie nicht lang und spitz? Warum schmerzten sie? Und warum hatte ich einen Durst, den ich nicht zu löschen vermochte?
"Schon in Ordnung... behalt sie ruhig. Kaname hat sie genommen.. du bist auch an eine gekommen... irgendwo muss es mehr davon geben"
Ich stand langsam auf und hob neugierig den Kopf, starrte in die Ferne. "Unsere Herzen schlagen im Einklang, Dawn-chan... denkst du, dass Vampire und Menschen so verschieden sind?", fragte ich sie erneut und starrte sie an.
"Ich hab Angst... glaubst du wirklich, dass wir so verschieden sind?", irgendetwas brachte mich dazu, meine Stimme zu erheben. "Wir riskieren unser Leben für jemanden... sind wir wirklich so verschieden? Gibt es denn einen anderen Unterschied, als den, dass ihr Vegitarier seid und wir Fleischfresser?"
Ich lächelte stumm. Aber zu welcher Gruppe zählte ich mich selbst?
"Dann nenne ihn mir"
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BeitragThema: Re: Sieben Teiche   Mi Mai 11, 2011 4:03 pm

Ich strich Hikari über den Rücken. "Du verlierst es, weil du nicht dafür kämpfst, es zu behalten."
Ich runzelte die Stirn. "Stimmt nicht. Es gibt nur dich. Du bist die einzige, die gleichzeitig Mensch und Level-E ist. Ein bisschen mehr Selbstachtung, wenn ich bitten darf." Mein Blick wurde traurig. "Ich habe keine einzige Freundin außer dir. Ich habe die ganze Zeit mit den Verbandsmitgliedern zu tun. Und die bestehen hauptsächlich aus Männern. Und die Frauen, die zu den Huntern gehören, gehen nur dort ein und aus, um Aufträge abzugeben oder aufzunehmen. Mehr nicht."
Ich riss die Augen auf. "Kaname hat vor deinen Augen eine Bluttablette genommen? Nicht wahr! Mein Gott, ist der sich seiner Sache sicher. Wie arrogant."
Ich presste die Lippen zusammen. Sie wollte die Tablette nicht nehmen, und ich wollte, dass sie sie nahm. Also blieb mir nichts anderes übrig.
Blitzschnell griff ich nach ihrem Unterkiefer, zog ihn nach unten und schob die Tablette hinein. "Nicht nur Kaname nimmt diese Tabletten. Alle Vampire, die sich auf dem Schulgelände aufhalten, tun das. Sie tun das, weil es untersagt ist, auf der Cross Academy Blut zu saugen. Es sind Regeln. Und du hast dich auch daran zu halten! Wenn du keine dieser Tabletten nimmst, kriegst du so großen Durst, dass du am Ende noch einen Schüler angreifst." Ich sagte ihr das, um ihre Seele zu retten, denn wenn sie einmal Blut getrunken haben, wollen Vampire immer mehr.
Ich blickte zu Boden. Ja, das glaubte ich, aber ich wollte es Hikari nicht sagen.
"Dieser Unterschied ist groß genug. Dieser Unterschied ist der, mit dem wir Hunter guten Gewissens unsere Arbeit erledigen. Nicht mehr und nicht weniger."
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BeitragThema: Re: Sieben Teiche   Mi Mai 11, 2011 6:55 pm

Unwillkürlich brach ich in schallendes Gelächter aus. Kämpfen? "Du hast doch nicht für deine Freiheit gekämpft", meinte ich ernst, denn sie war die Marionette, ich nicht. Zumindest noch nicht. Würde ich erstmal zulassen, dass es die Fäden um meinen Hals und Handgelenke schnürt, wäre es aus. Ich glaubte nicht wirklich, dass sie mich verstand. Der Kampf war schwer, ja. Ich bestritt ihn auf meine Art, ja. Aber ich hatte nicht vor, aufzugeben. Ich wollte wenigstens den Stolz bewahren, für mich selbst leben zu können, auf mich aufpassen zu können und sagen zu können, dass ich es zu etwas gebracht hatte. Ich wollte zeigen, dass es keineswegs schlimm war.
Ein bitteres Lächeln schlich sich über meine Lippen. "Das nennst du... besonders? Für mich ist etwas besonders, wenn es wunderbar anders ist und nicht, wenn es wunderbar abnormal ist", kicherte ich nur über den Unterschied unserer Ansichten.
"Hab du Selbstachtung vor dir und deiner Freiheit, dann zeig auch ich Selbstachtung, abgemacht?" Edle Absichten hatten sie ja, diese Hunter... aber die meisten waren es wohl nur, weil sie als Hunter geboren wurden. Ich hätte mein Leben wohl auch der Jagd hingegeben; vielleicht würde ich es noch tun. Meine Wangen röteten sich, ich fragte mich, welches Gefühl dafür wohl verantwortlich war, ich hätte es nur zu gern im Keim erstickt.
"Keine Einzige? Mann, frag dich mal warum, deine Falten sind bestimmt keine Lachfalten", wollte ich die stimmung etwas auflockern, denn sie war mir zu ernst. Ich fürchte aber, dass es mir nicht sonderlich gelang. Dass sie so überrascht reagierte, überraschte mich wieder. "Nanu? Ich dachte, du kennst ihn...Sagen wir es so... so blind wie ich zu diesem Zeitpunkt war, hätte er sich reihenweise Blutbeutel reinziehen können, ich hätte es nicht bemerkt... zumindest hätte ich ihn nicht gefragt, ob er ein Vampir sei", kicherte ich ihr entgegen und hustete wieder etwas. Und plötzlich kochte Wut und Angst in mir hoch. Nicht, weil er ein Vampir war, sondern weil er es mir nicht gesagt hatte. Hatte er noch größere Geheimnisse? Wenn ja, würde er sie mir verheimlichen? Das wäre wohl die größte Angst, die ich empfinden würde. "Arrogant... Ich würde eher sagen, dass er weiß was er tut und wie er mit jemanden umzugehen hat um das zu bekommen, das er will", ich empfand es nicht als arrogant. Nicht ganz. Ich wollte ihn nicht in den Schutz nehmen, aber ich wollte die Schuld auch nicht einzig und alleine auf ihn schieben.. Moment... welche Schuld? Hätte ich mich ihrem Griff widersetzen können? Vielleicht... aber ich tat es nicht. Ich schluckte die Tablette, als wäre sie nichts. "Alle Vampire? Bin ich denn ein Vampir?", fragte ich sie etwas lächelnd, gefolgt von einem Hustanfall. Diese verdammte Tablette blieb mir im Rachen stecken... Aber als sie unten war, schien sich mein Körper zu beruhigen. Langsam stand ich wieder, auf wackeligen Beinen.
"Ihr erlöst jene, die nach Erlösung rufen... Aber muss man sie hassen? Muss man sie verabscheuen?", ich wusste nicht, ob ich gegenüber denen, die meine Familie, und noch so viele mehr, auf dem Gewissen hatten, Hass, oder etwas dergleichen empfand. Ob ich das Recht hatte, auf sie böse zu sein und nach Rache zu verlangen? Ich konnte fühlen, wie der Wind wehte und einige Gerüche mit sich trug. Innig sog ich jene ein. "Aber Vorsicht... pflückt man sie, verwelckt sie", zitierte ich das Buch leise, völlig zusammenhanglos.
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BeitragThema: Re: Sieben Teiche   Sa Mai 14, 2011 5:41 pm

"Ich habe genug Freiheit. Ich brauche nicht mehr. Ich kann den Verband verlassen, wann ich will. Ich kann Aufträge annehmen oder ablehnen - wie es mir halt in diesem Moment passt. Ich bekleide einen hohen Rang im Verband und kann mich so über andere Hunter stellen. Also warum sollte ich nicht zufrieden sein?"
Ich kniff die Lippen zusammen. Mein Blick wurde eiskalt. "Hör gefälligst auf, die ganze Zeit herumzujammern. Ich kann doch auch nichts dafür, dass du dich für nichts besonderes hältst. Ich halte mich auch für nichts besonderes. Aber quäle ich die ganze Zeit meine Psyche? Nein, das tu ich nicht. Man muss nicht immer etwas besonderes sein. Und Kaname mag dich auch so. Er hält dich für etwas besonderes. Sonst hätte er dich wohl keines zweiten Blickes gewürdigt. So sind sie nun mal. Die Vampire. Sie blicken auf etwas, das von niedrigerem Geblüt ist hinab, wie auf eine Kakerlake. Jetzt kennst du meine Meinung von der ganzen Vampirgesellschaft."
Ich stemmte meine Hände in die Hüften. "Ich soll mehr Selbstachtung zeigen? Wie du meinst."
Meine Gesichtszüge entspannten sich wieder. "Ich nehme an, dass ich keine Lachfalten habe, weil ich nur selten einen Grund zum Lachen habe."
Ich zuckte mit den Schultern. "Vampire sind unberechenbar. Lektion 1: Immer wachsam bleiben."
Ich zog die Augenbrauen hoch und boxte Hikari freundschaftlich gegen die Schulter. "Soso... Was wollte er denn, und wie hat er es erreicht?" Mein Grinsen wurde breiter. "Und danach zu urteilen, dass du schon bei der Erwähnung seines Namens im siebten Himmel schwebst, scheint er dich verführt zu haben. Und, küsst er gut?", neckte ich sie.
Ob sie ein Vampir war? Zur Hälfte. Ich würde ihr sagen, was ich dachte. "Die Hälfte... oder ein Drittel des Abends warst du einer. Und dass das nicht so schnell wieder passiert, musst du die Tabletten regelmäßig nehmen... Achja, und achte darauf, dass dich Kaname oder ein anderer Night-Class Schüler nicht dabei sieht."
Ich blickte sie fest an. "Ich hasse sie, weil einige Vampire meine Eltern ins Grab geschickt haben."
Ich beugte mich über ihre Schulter und sah auch in das Buch. "Wirklich interessant, diese Blume. Die scheint ja immer außergewöhnlicher zu werden."
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Hikari Kamikizu

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BeitragThema: Re: Sieben Teiche   Fr Mai 20, 2011 9:30 pm

Ich lächelte nur bitter. Wie konnte man nur stolz darauf sein, in solch einem Verband hohes Ansehen zu genießen? Wo war der Unterschied zwischen Hunter und normal Sterblichen? Sie konnten sich wehren. Und die, die sich am besten wehren, genießen hohes Ansehen. Man erlöst und tötet zugleich. Es war eine seltsame Angelegenheit.
Letztendlich sah ich nur auf, und murmelte:"Weil der Mensch niemals zufrieden ist"
Es war doch ganz ähnlich wie bei den Vampiren. Unersättliche Gier nach etwas, das man nicht besitzen durfte.
Ich hasste ihren Blick, den ich mit einer ebenso gleichen Eiseskälte zu erwidern versuchte. "Ich habe schon lange gemerkt, dass Jammern nichts bringt", meinte ich kühl. Im Grunde waren wir doch alle gleich. Wir kannten die Situation des jeweils anderen nicht, konnten nicht wissen, wie wir selbst reagiert hätten, meinten aber stets, es besser zu können. Hätte sie gejammert, in meiner Situation? Das wusste wohl niemand. Ich wusste auch nicht, ob ich gejammer hätte, wäre ich in ihrer Situation gewesen. Ihr Geschwätz tat in meinen Ohren weh, das Geschwätz eines Hunters schmerzte in den Ohren eines Vampires. "Ich gebe dir an nichts die Schuld. Jeder ist anders. Jeder ist etwas besonderes, wie du es nennst. Aber dieses besonders, wie du es meinst, ist einfach nur die Natur eines Vampires", zumindest dachte ich das noch. Dass aber ein Vampir keine Eigenschaften nachwies, wei ich es tat, war es seltsam. Ein Level-E war mir wohl am ähnlichsten, aber eben das war ja das absurde.
Ich lächelte sie sanft an. "Du läufst nur an der Gelegenheit zu Lachen vorbei", meinte ich nur und zuckte mit den Schultern. Wachsamkeit? Sie würde ihr nicht viel bringen.
Plötzlich durchzuckte es mich, wie ein scharfer Blitz, das Feuer, das darauf folgen würde, würde alles niederstrecken.
"I-Ich weiß es nicht", starrte ich sie mit großen, roten Augen an. Was wollte er damit erreichen? War es einfache Liebe? Nein, aber diese Blöße wollte ich mir nicht bieten lassen.
"Doch... warte... er bestand darauf, dass ich mit auf sein Zimmer komme", auch mein Grinsen war breit, denn mehr würde sie nicht erfahren.
Ich musterte sie stumm, mit einem Gesichtsausdruck, der wohl eher etwas sagte wie: Deine Nase ist gleich ab. "Besser, als dein Zukünftiger es jemals könnte", streckte ich ihr die Zunger heraus, denn, das, was sie konnte, lag schon lange in meinen Pistolen Abschuss bereit.
Ich runzelte die Stirn. Aufgrund der Tatsache, dass ich dieses Gesicht nie oft verwendete - dazu war ich eine viel zu fröhliche Natur - hatte ich kaum Falten.
"Natürlich dürfen sie mich nicht sehen, erst, wenn Kaname ofiziell weiß, dass ich weiß was mit mir los ist. Außerde, würden sie nach dem Ursprung fragen", meinte ich ernst und musterte sie. Ich verfolgte meine eigenen Gedankengänge, nicht die ihren.
Also hasste sie auch meine Hälfte? Damit konnte ich leben.
"Fein, dann finde ich mich damit ab, dass du mich ebenso zur Hälfte hasst", das sagte ich ihr auch geradewegs in´s Gesicht.
"Aber, beantworte mir eine Frage: Denkst du, dass alle Vampire so sind? Schließlich wurden deine Eltern nicht von allen Vampiren auf der Welt umgebracht, sondern nur von einer Hand voll. Diese kannst du hassen, aber es wäre unfair, den Rest zu hassen. Sie haben dir deine Eltern nicht genommen", meinen Hass würde ich zügeln. Denn es kam ganz darauf an, von welchem Level der Vampir war. Einen Level-E würde ich immer verzeihen können.


(Das meinst du also mit: "Beeinflussen, was andere sagen, sodass es zu deinem Gunsten ist"
Zitat:
"Soso... Was wollte er denn, und wie hat er es erreicht?"
"I-Ich weiß es nicht", starrte ich sie mit großen, roten Augen an. Was wollte er damit erreichen? War es einfache Liebe? Nein, aber diese Blöße wollte ich mir nicht bieten lassen.
"Doch... warte... er bestand darauf, dass ich mit auf sein Zimmer komme"
Oder, meintest du das? Falls ja, würde ich es weniger als beeinflussen nennen, sondern als "Auf Ideen bringen". Denn Hikari hatte nicht daran gedacht, dass er damit etwas im Schilde führen könnte.
Zitat:
Achja, und achte darauf, dass dich Kaname oder ein anderer Night-Class Schüler nicht dabei sieht.

Ich fürchte, auch das sollte eine bestimmte Wirkung haben, oder? Und noch viele Zitate von dir mehr
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BeitragThema: Re: Sieben Teiche   Sa Mai 21, 2011 10:45 am

Ich lächelte sie an. "Ich bin kein normaler Mensch und ich bin zufrieden."
Oh, wie ich diesen Blick liebte. Ich liebte es, wenn mich Vampire... und Menschen eiskalt ansahen. So konnte man ihre Gefühle besser sehen. Und an ihr sah ich, dass sie leicht verunsichert war. Oder sie konnte einfach nicht böse schauen. Ich grinste sie an."Hör auf mit diesem Gesicht. Ich möchte nicht, dass du auch noch Falten kriegst. Außerdem passt ein Lächeln einfach besser zu dir."
Ich griff ihr unters Kinn und hob es an, sodass sie mich ansah. "Dann steh auf und komm mit mir zurück ins Wohnheim. Ich habe keine Lust, mir eine Erkältung einzufangen. Ehrlich nicht." Ich stand auf und trat von einem Fuß auf den anderen, um meinen Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Bei Temperaturen wie dieser kann es tödlich sein, wenn man sich unterkühlt.
"Übrigens zähle ich dich nicht zur Vampirgesellschaft dazu. Für mich gehörst du in den Hunter Verband. Und ich versuche, dich wie eine Gefährtin, zu retten. Ich sehe das als meine Pflicht. Und ich werde es schaffen."
Ich sah sie fest an. "Möchtest du kontrolliert werden? Sodass niemandem etwas passieren kann? Wenn ja, wüsste ich die beste Methode." Dieser Brauch war uralt aber trotzdem noch sehr effektiv.
"Wenn du das so sagst, dann sollte ich dir wohl glauben. Ja, ich laufe daran vorbei. Aber ich sehe keine andere Möglichkeit."
Ich grinste sie brei an. "Erzähl mir doch keinen Schwachsinn. Natürlich wollte er etwas. Ist dir nicht aufgefallen, was? Wollte er an Informationen gelangen oder einfach nur rumturteln?" Bei ihrer nächsten Aussage riss ich erstaunt die Augen auf.
"Du... du warst in seinem Zimmer?!" Ich war fassungslos. Wie hatte sie das geschafft? Ich ging fest davon aus, dass noch kein Mensch zuvor in seinem Zimmer gewesen war. "Ist dir dort etwas aufgefallen? Etwas ungewöhnliches?"
Vielleicht etwas, womit man Kanames Ziele nachvollziehen konnte? Seinen Plan? Weil ich wusste, dass dieser Reinblüter nichts Gutes im Schilde führte...
Ich grinste sie an. "Ich werde keinen Zukünftigen haben. Davor werde ich höchstwahrscheinlich sterben." Aber mit einem X-beliebigen Jungen rumzuknutschen wäre sicher auch nicht schlecht. Ich hatte schon lange keinen Jungen mehr geküsst. Das letzte mal war es ein junger Hunter gewesen, der kurz darauf 'unaufmerksam' geworden ist und einen Level-E zu spät bemerkt hatte.
"Gut. Dann kann ich mich drauf verlassen, dass du ihm nichts sagst, bis er es selbst herausfindet. Und glaub mir... Das wird schneller sein, als du denkst. Dieser Typ ist ein ganz schön helles Köpfchen."
Mein Mundwinkel zuckte. "Zu einem Drittel. Aber den Rest liebe ich als meine beste Freundin." Das war wie bei normalen Freundinnen. Sie waren unzertrennlich, aber es gab immer etwas, was sie an der anderen nicht ausstehen konnten.
"Ist die Frage jetzt ernst gemeint? Jeder Vampir hat schon mindestens einen Menschen getötet oder schwer verwundet."



[Jep, genau das. Jetzt merkt man das irgendwie richtig. Sonst fällt das nicht so stark auf.
Du kannst es nennen, wie du willst. Letztendlich habe ich das, was ich will. ^^
Ja, die meisten Zitate haben eine Wirkung. Mal sehen, ob du sie aus ihnen rauspflücken kannst.]
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BeitragThema: Re: Sieben Teiche   Sa Mai 21, 2011 1:52 pm

Ich lächelte sie vielsagend und unheilvoll an.
"Ist nicht so, als wären Menschen normal", ich war der Meinung, dass sie es gewiss nicht waren. Was war normal und was war nicht normal? Es steht uns nicht zu, darüber zu entscheiden, denn Zeiten ändern sich. Damals war es normal, Krieg zu führen, heutzutage ist es abnormal. Es gibt keine Richtlinien.
Desweiteren sprach ich nicht von normalen Menschen, ich sprach von einfachen Menschen. Selbsterkenntnisse waren der erste Weg zur Besserung.
Ich musste unwillkürlich lachen. Das Lächeln, das ich geben konnte, konnte um einiges schlimmer sein. Unheilvoll, verhasst, eiskalt. Dennoch wurde ich schlagartig ernst. Es war keine Situation, die ich veralbern wollte. Ebenso toternst starrte ich ihr in ihr noch übriges Auge. Es war nicht so, als nahm ich gerne Befehle entgegen.
"Nicht jammern hat nichts mit zurückkehren zutun, es hat etwas mit weitermachen zutun", es hätte keinen Sinn, zurück in das Wohnheim zu gehen. Sie konnte schließlich alleine gehen. Trotzdem stand ich auf und sah auf meine Beine. Der Regen hatte sich an sie geschmiegt, ich wischte mir ein paar Grashalme weg und zum Vorschein kamen wieder blasse Beine.
Mit einer hoch gezogenen Augenbraue musterte ich sie etwas verhöhnend. "Hunter Verband, sagst du? Nun, wenn du fest davon überzeugt bist, dann ist es kein Versuch mehr, richtig? Dann ist es eine Rettungsaktion. Und da du eben beides verwendet hast, schließe ich daraus, dass du es versuchst, gerne schaffen würdest, aber nicht weißt, ob du in der Lage bist", meinte ich nur und kroch in meine eigene Welt, in der sie nicht existierte. Hunter überlebten nicht in einer Welt voll Vampire, oder umgekehrt.
Ich versteckte die Neugierde und musterte sie desinteressiert. "Ach, gibt es die?", ich würde erst zustimmen, wüsste ich, welche Methode es war. Wobei... ich sollte mein Wohl nicht über das der anderen stellen. "Fein", stimmte ich ihr dann zu, denn letzten Endes hatte ich rein gar nichts zu verlieren. Sollte sie mich töten, oder einsperren, war mir alles lieber, als selbst eingesperrt, in meinem eigenen Körper zu sein.
"Aber nicht bedingungslos", lächelte ich sie böse an und meine Augen leuchteten blutrot auf. "Ich werde von mir kontrolliert, nicht von dir", wenn es möglich wäre, dann hätte ich das Ende nur zu gern so geschrieben. Aber ich konnte mir denken, dass es nicht ganz funktionieren konnte. "Wenn das nicht geht", ich musterte sie wieder ernster. "Bleibt mir nichts anderes übrig, als deine Hilfe anzunehmen", damit meinte ich kurz: Als dein Schoßhund zu werden. Der Gedanke machte moch zwar rasend vor Wut, allerdings hatte ich keine andere Wahl, als zu mogeln, wenn ich der Sackgasse entfliehen wollte. Irgendetwas sagte mir, dass sie es auch gern hätte; ein Schoßhund, klang doch verlockend! Wobei Schoßhund kein schönes Wort war. Dawn selbst wollte wohl mein Wohl, dafür mussten wir wohl beide große Opfer bringen.
"Oh, du suchst nach einer Möglichkeit, wie wär´s wenn du einfach nach etwas amüsantem suchst?", fragte ich sie belustigt, denn mehr brauchte sie nicht. Wir alle hatten unseren Willen und unsere Wahl. Das konnte uns niemand nehmen.
Ihr Interesse an Kaname gefiel mir von Anfang an nicht. Sie war vielleicht eine Verbündete, aber auch Kaname war einer meiner. Ich würde sie nicht gegeneinander ausspielen, indem ich mehr Karten in die eine Hand des anderen schmuggelte. Ich wollte nicht zwischen ihnen stehen, auch, wenn ich das bereits tat. Entscheidungen konnten schwer sein, deswegen wollte ich diese vermeiden. Offensichtlich kannte sie ihn näher, als ich gedacht hatte, denn sie hielt von Anfang an nichts gutes von ihm. Auch mir wurde langsam klar, dass er vielleicht nicht nur turteln wollte, vielleicht wollte sie mich vor der Tatsache warnen, vielleicht wollte sie mir sagen, dass er nicht gut für mich sei und uns gegeineinander ausspielen.
Als sie nur wiederholte, was ich sagte, streckte ich mich und gähnte. Ich hatte ihr Interesse erfolgreich geweckt.
Als sie mich diese Sachen fragte, musterte ich sie überrascht. Ah, wunderbar, sie sucht also nach etwas, das mit ihm zutun hat. Sie denkt er habe etwas vor. Dann hat auch sie etwas vor, es war traurig so denken zu müssen. Aber ich war mir nicht mehr bewusst, wer Freund oder Feind war. Wer meine Beziehung wollte, mich ausnutzte und wer diese Beziehung wiederum ausnutzte. Und schlagartig wurde mir klar, dass ich mich offensichtlich in beiden Tragödien wiederfinde.
"Lass mal überlegen", dachte ich nach und tippte gegen mein Kinn. Ja, da war doch etwas... Sofort kicherte ich wieder. "Meinst du, außer seiner übernatürlichen Kraft auf mich? Es war ein recht prunkvolles Zimmer", aber ein Bett hatte ich kaum gesehen. Schlief er unter Umständen wo anders? Wenn es nicht sein Zimmer war, wo hatte ich mich dann befunden? In seinem Büro? Bis vor kurzem dachte ich noch, es war sein Zimmer gewesen. Aber so intim würde er wohl nicht werden, nicht so schnell. Das unvollendete Schachspiel war seltsam gewesen. So seltsam, dass ich kein Wort darüber verlieren würde, denn ich wusste, beide hatten etwas vor...
Ich zuckte nur mit den Schultern. "Weder du noch ich können in die Zukunft sehen, lass dich überraschen", Hunter mussten sich schließlich auch fortpflanzen, richtig? Es war ein seltsames Gefühl, seinen ersten Kuss einem Vampir geschenkt zu haben. Wenn ich doch daran dachte, eigentlich ein Hunter zu sein.
Sie könne sich verlassen? Es würde Dawn in Schwierigkeiten bringen, würde ich es ihm sagen. Das war mir klar.
"Das hab ich begriffen", antwortete ich nur, als sie meinte, er sein ein helles Köpfchen. Natürlich war er das.
Auch meine Mundwinkel zuckten. Zu einem Drittel? Es war mehr, als ein Viertel, weniger als eine Hälfte.
Ich musterte sie ernst. Um Vampire zu töten, musste man wie einer denken, richtig? Also hatte man auch einen Teil des Vampirdaseins in sich, seien es auch nur die Gedanken.
"Ist ja nicht so, als kennst du jeden Vampir", sie kannte ihre Natur. Aber nicht, wie jeder mit seiner Natur umging. Aber selbst ich hatte einen Menschen verletzt, das würde ich nicht mehr zulassen.
Der Wind brachte die Blätter zum singen und ich roch etwas. Frisches, saftiges Gras... Nacht... Schritt für Schritt nahm ich ihren Vorschlag an; denn ich war nicht bereit, es als einen Befehl einzusehen; und setzte mich in Bewegung. Es galt den König zu beschützen, selbst wenn der Turm dabei draufgehen musste.

(Es wäre nur zu nett, zu wissen, ob ich in der Lage bin, sie rauszupflücken. Denn manchmal muss man auf einen Willen eingehen, um seinen eigenen zu bekommen)
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Dawn Saito

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BeitragThema: Re: Sieben Teiche   Mo Mai 23, 2011 4:28 pm

Ich runzelte nachdenklich die Stirn. "Menschen sind berechenbar. Also sind sie normal. Auf ihre eigene Art und Weise. Aber verzeih." Ich machte einen kleinen Knix. "Ich hätte mich deutlicher ausdrücken sollen. Ich bin kein gewöhnlicher Mensch."
Ich machte mit der Hand eine wegwerfende Bewegung. "Ach, tu doch, was du willst. Wenn du jammern möchtest, dann tu es im Wohnheim und nicht hier."
Ich wurde langsam ungeduldig. Ich konnte es nicht leiden, wenn meine Zeit vergeudet wurde.
"Darauf werde ich jetzt mal nicht antworten. Es ist doch viel lustiger, wenn du darüber nachgrübelst, was ich tue und denke." Ich hatte es satt. Ich griff nach ihrem Arm und zog sie hinter mir her zurück zum Wohnheim.
Ich sah sie ungerührt an. "Tut mir leid, Schätzchen. Aber im Blutrausch willst du dich nicht mehr kontrollieren. Es ist wohl besser, wenn ich das mache. Und keine Sorge, ich werde meine Aufgabe gewissenhaft erfüllen."
Ich blieb stehen. "Es gäbe da noch eine zweite Möglichkeit. Du könntest der Night Class beitreten. Aber dann müsstest du dich darauf gefasst machen, dass Kaname den Job übernimmt, dich in die Schranken zu weisen. Und das könnte sehr unangenehm werden." Ich wusste, wovon ich sprach. Von einem Reinblüter bestraft zu werden war kein Zuckerschlecken. "Und, glaub mir. Das wäre keine schöne Entscheidung. Besonders für dich nicht." Ich gab ihr mit einem Blick unmissverstehlich zu verstehen, dass ich ihr diese Situation nicht wünschte.
"Nach etwas amüsantem? Warum bin ich da nicht gleich drauf gekommen... Lass mich überlegen... Das Amüsanteste im Hunterverband ist, wenn sich zwei Vampirjäger in die Haare kriegen und dann aufeinander einprügeln." Ich lachte trocken. Und die Witze, die Hunter von sich gaben, waren mehr als gewöhnungsbedürftig.
Ein prunkvolles Zimmer? Etwas anderes war auch nicht zu erwarten. "Das ist mir klar. Aber ist dir sonst noch etwas aufgefallen? Ungewöhnliche Gegenstände vielleicht? Weißt du, wenn du mir nichts sagst, sehe ich mich gezwungen, selbst nachzuschauen." Ich lächelte sie traurig an. "Dazu muss ich nicht in die Zukunft schauen können." Ich zuckte mit den Schultern. "Die ältesten Hunter sind 40 Jahre alt. Und die sind nicht verheiratet. Es gibt nur wenige, die Ehepartner haben."
"Ich kenne genug. Und sie sind alle gleich." Auch die hochrangigen waren nichts weiter, als zivilisierte Bestien.

tbc. Hikaris und Dawns Zimmer

(Wie du meinst. Bin heute schlecht gelaunt. Da bin ich nicht in der Lage, Dawn nett sein zu lassen... tschuldigung)
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Hikari Kamikizu

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BeitragThema: Re: Sieben Teiche   Mo Mai 23, 2011 8:34 pm

Sie runzelte die Stirn. Und dann wunderte ich mich auch noch, warum sie sonst keine Falten hatte.
"Falsch, die Menschen, die du kennst, sind berechenbar", ich mochte Veralgemeinerungen nicht. Sie waren oberflächlich. Ich lächelte sanft zu Dawn auf. Letzten Endes war sie doch nichts weiter, als eine Marionette, die nicht in der Lage war, sich von den Fäden loszureißen. Sie hatte sich vergraben, mit der Entschuldigung, in der Wahrheit zu leben. "Ja", stieß ich amüsiert aus. "Das merkt man", schließlich erzählte schon ihre Augenklappe viel von ihr.
Ich war nicht auf Dawn angewiesen, sie hätte ohne mich gehen können. Eines Tages müsste sie sogar ohne mich gehen. Jeh früher sie damit auskam, desto besser.
"Wie soll ich tun, was ich will, wenn du mir verbietest, hier zu jammern?", lächelte ich liebevoll und klatschte einmal hilflos auf meine Oberschenkel. Dawn mochte kein gewöhnlicher Mensch sein, sie war ein ungewöhnlicher Mensch, der ebenso durchschaubar war. Alle Hunter wirkten gleich. Sie stellten ihre Pflicht über ihre Emotionen und Beziehungen. Nicht unbedingt schlecht, aber auch nicht unbedingt gut. Ihre Aufträge machten sie zu blinden Marionetten.
Wenn ich es müd war, über die nach zu denken, dann tat ich es nicht. Einfache Logik, nicht wahr? Ich würde nicht mich fragen, warum sie was tat, schließlich könnten Missverständnisse auftauchen. Nein, ich fragte sie leiber persönlich. Das Resultates unseres Kampfes - den ich nur zu gern ausgefochten hätte - wäre sehr interessant gewesen. Aber einerseits wollte ich ihr keine Umstände bereiten, weshalb ich nur willig mitging. Tu was du willst, huh?, wiederholte ich schon beinahe spöttisch in Gedanken.
Meine roten Augen erwiderten ihren ungerührten Blick. Emotionslos, obwohl sie etwas abschätzig wirkten. Und da begann das Gewicht unserer Bürde den Faden zwischen uns zum Kreischen zu bringen. Wollte ich ihn also retten, musste ich still bleiben. Meine Gesichtszüge wurden sanfter. Wenigstens ihr will ich eine beste Freundin sein.
"Kontrolle bedeutet doch, gar nicht erst in den Blutrauch zu kommen, richtig?", meinte ich nur und nickte lieb. Letztendlich war ich für niemanden mehr zu gebrauchen, deswegen wollte ich einen Grund hinterlassen, weshalb jemand an mich denken sollte. Denn Dawn würde sich eine große Last an den Rücken schnallen.
Als sie mir die nächste Möglichkeit erklärte, erschauderte ich. Kaname...
"Kaname-sama und ich...", seufzte ich leise, holte anschließend tief und zwischend Luft. "... wir sind zusammen. Ist es da nicht normal, sich gegenseitig zu unterstützen und etwas im Zaum zu halten?", natürlich war es bei Freundschaft nichts anderes. Aber ich wollte nicht, dass sie... "Ich weiß, du hältst nicht viel von ihm... und gerade weil ich es weiß... sprich nicht mehr so von ihm, ja?", lächelte ich ihr entschlossen zu. Leise fragte ich mich, ob sie vielleicht mal selbst von einem Reinblüter angefallen würde, aber ich sagte nichts. Schließlich war das Vergangenheit, richtig? Wenn sie bereit dazu war, würde sie es mir schon erzählen... zumindest war es das, das ich immer dachte.
Etwas schmollend sah ich ihr hinterher. "Hör mal, ich brauche keinen Schutz", meinte ich nur und seufzte leise. Es war doch immer dasselbe. Kaum war man einmal am Boden, glaubten alle rings um, man brauche Hilfe und Schutz. Klar, schlimmer geht´s immer. Verwundert zog ich die Braue hoch, als ich merkte, dass das Mädchen über diesen Witz lachen konnte. Es war schon seltsam, diese Situation. Eine Marionette, die eine ohne Fäden mit sich zog. Lächerlich.
Es war mir klar, dass sie mehr wusste als ich. Aber genau das musste ich wohl ebenso an mich nehmen, dieses Wissen. Jede Möglichkeit würde ich dafür nutzen.
"Soll das ein Witz sein?", kicherte ich leise und musterte sie freundlich. "Plüschtiere hat er jedenfalls nicht, falls du das meinst", sogleich musterte ich sie wieder ernster. Wenn sie nachsehen würde, würde ich nicht mehr zwischen ihnen stehen und mir wäre wohler. Aber sie würde wohl durch mich erst auf die Idee kommen. Reue erfüllte mich und ich hätte mich treten können. Es war nahezu so, als würde Dawn nach Ärger suchen. Nein, ich stellte mich dumm. Sonst bekam sie noch den Verdacht, ich hätte mich an ihre Fersen gehäftet, wobei es sogar die halbe Wahrheit war. Ich war nur das dumme, weißhaarige Mädchen, das dazwischen stand und nichts bemerkte.
"Denkst du wirklich, wenn er ungewöhnliche Gegenstände in seinem Zimmer hätte, dass er es jemandem gezeigt hätte?", fragte ich sie vollkommen verständnislos und.. ahnungslos. Ich blinzelte verwundert.
Hm, wie war das nochmal mit dem Jammern?
"Menschen sind durchschaubar, so gleich, Vampire sind durchschaubar, so gleich", meinte ich nur und verdrehte kichernd die Augen. "So redest du immer, also gibt es noch etwas, das Menschen und Vampire gemeinsam haben", es war nich meine Antwort, es war lediglich das, was Dawn befriedigen sollte. Ich dachte keinesfalls so. Aber... wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Meist lag es an der Einstellung selbst, mit der man anderen begegnete. Es würde nicht lange dauern, da war der Turm auch schon bereit.

tbc: Dawn & Hikaris Zimmer
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